Die Elbe …

fließt und fließt und ist und bleibt eine von Hamburgs schönsten Seiten. Egal wann, egal wie und egal warum.

Elbe bei Blankenese
Elbe bei Blankenese

Ich lande hier immer wieder und fühle mich wohl. Die Blicke sind täglich anders und man kann Unmengen von Bildern sammeln. Menschen jeden Alters traben an ihr lang, liegen, sitzen, dösen, spielen, schwimmen sogar an ihr, in ihr, mit ihr… Die Elbe scheint eine Sehnsucht zu wecken, wie sie nur das Wasser weckt, welches ins Meer fließt.

Vielleicht liegt das an der zu erahnenden Meeresluft, am Möwengeschrei, an den riesigen Frachtschiffen, die einen, wenn man die Elbe im Hamburger Westen öfter besucht, schon gar nicht mehr wundern, wenn sie so leise neben einem hergleiten, obwohl sie bis in den Himmel ragen und wir neben ihnen klein und unbedeutend wirken.

Offenbar neigen wir alle zu Romatik. Denn diese Schiffe stehen ja für alles mögliche, bloss nicht für Romantik. Wenn man mal versucht, klar zu denken. Und dennoch lösen sie so ein Gefühl aus.

So eine Idee von…. wenn ich einfach immer weiterlaufe und am Ende der Elbe auf ein Schiff springe, dann kann ich überall hin. In die ganze Welt. Dann bin ich frei…. Ist es das?

Als ob es nicht genug andere Wege gäbe, in die Welt zu gelangen, mal abgesehen von finanziellen Mitteln. Warum diese Schiffe, warum diese Elbe?

Gegenüber Airbus, hässlich, Richung Innenstadt die Kräne des Hafens, alles andere als eine Idylle und harte Plackerei bis hin zur Ausbeutung, trotzdem, man hört sie, immer wieder, die Leute, wie sie sagen, guck mal, wie schön das aussieht, all der Stahl, all die Container, all der Rost, all die Maschinen…..wie toll das ist.

Und ich bekenne mich: ich denke das auch. Es ist ein schöner Blick und er gefällt mir, immer wieder. Die Idylle und das Harte, zusammen und doch getrennt und verbunden durch das Wasser.

Und im Rücken das Ufer….

Foto 14.09.14 16 43 48
Ufer beim Treppenviertel

20 Kommentare zu „Die Elbe …

    1. Oh, hallo Markus! 😉
      Oh, ist das lange her … ich musste beim Lesen wirklich schmunzeln. Zwei ganze Jahre, ich sag dir, seitdem ist jede Menge passiert und soviel hat sich verändert. Sehr spannend, was geschieht, wenn man beginnt, Dinge zu tun, die man gerne richtig gerne tut. Bin gespannt, wo der Fluss noch hin fließt…
      Wie schön, dass er bei irgendwann dir vorbei geflossen ist.
      Liebe Grüße,
      Andrea

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      1. Es ist schon ein sehr schönes Bild im Kopf, wenn man darüber nachdenkt, dass es ausgerechnet ein Fluss ist, der dein erstes Thema war. Das hat echt viel Symbolik. Jetzt hast du ja schon eine ordentliche Reise hinter dir und der Fluss der da JETAMELE heißt (witzig auch, dass wir den Namen unterschiedlich aussprechen, bei mir hat er ehe was französisches.. …hatten wir ja schon mal bequatscht) hat echt sowas von an Größe zugelegt. Toll. Lass in noch lange dahinziehen und lass dich überraschen was du alles erleben wirst.

        Ein schönes Gefühl auch jetzt hier an der Quelle zu stehen. – Sag ich doch: Zeitreisen sind möglich!

        Danke fürs vorbeifließen.

        Liebe Grüße,
        Markus

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      2. Es lohnt sich offenbar, mal den Weg zur Quelle zurück zu beschreiten. 😉 Schön, dass du das gemacht hast. ich müsste das auch mal wieder tun, da war ich schon so lange nicht mehr, dass ich mich kaum noch erinnern kann, was ich damals geschrieben habe. Wobei, wenn ich jetzt darüber nachdenke, kommt es zurück zu mir. Ich weiß noch ziemlich genau, wie ich mich damals gefühlt habe.
        Es kam mir vor, als würde ich eine Tür öffnen, ohne zu wissen, was sich dahinter wirklich verbirgt.
        Inzwischen haben sich dauernd neue Türen aufgetan, oder neue Häfen, wie auch immer. Und es fließt immer noch, manchmal sogar recht schnell 😉
        Schön, dass du das so sehen kannst. Freut mich, deine Worte zu lesen.
        Auch wenn du meinen Blogtitel eindeutig sehr fantasievoll aussprichst, aber behalt es dir bei, das ist schon in Ordnung so. Man speichert ja Namen einfach für sich ab und verbindet dann Bestimmtes mit ihnen. Schön.
        Au revoir pour le moment,
        Andrea

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      3. Weiß eigentlich noch gar nicht so genau, wie die genaue Motivation oder der entscheidende Impuls für dich war genau das zu tun. Auch kenne ich den Mittelteil noch gar nicht so… …aber das hört sich nach vielen spannenden Geschichten an auf die ich mich freue wenn ich sie mal erfahre. Muss jetzt aber wieder zur Mündung 🙂 ..sehen uns dort!
        So nun fließe schön und ruhig und ich wünsche dir viel Türen, Häfen und viel kleine Flüsse, die in die große JETAMELE münden.
        bon voyage, Markus

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      4. Du meinst, warum ich mit dem Bloggen angefangen habe?

        Angefangen habe ich, weil ich damals nicht so recht wusste, wohin mit mir und das Gefühl hatte, ich grübel zuviel in meinem Kopf herum und sollte mich lieber mit den schönen Dingen auf der Welt beschäftigen. Ich habe das Blogformat damals irgendwann kennen gelernt und fand die Idee faszinierend, quasi mein eigenes Journal bestücken zu können. Und dachte, ich fange einfach an, Dinge auf zu schreiben. Und illustriere das mit Bildern. Dann habe ich festgestellt, wieviel Spaß es mir macht, jeden Tag irgendetwas zu fotografieren, was ich in meinem Umfeld und auf meinen Wegen finde, was mir gefällt, was ich skurril oder interessant finde. Ich habe dann angefangen, mit meinem Handy alles mögliche zu fotografieren und meine Aufmerksamkeit aus meinem Kopf raus auf die Welt zu lenken und habe plötzlich tausend Dinge entdeckt, die mich erfreut haben.
        Das war ein erstaunliches Erlebnis, wie sich da Türen geöffnet haben zu einer anderen Wahrnehmung meines Daseins. Wow, eine echte Wahrnehmungsveränderung, die sich total auf meine Stimmung ausgewirkt hat.
        War cool. Daraus entstand dieser Blog. Das war der Impuls.
        Und es pulst bis heute. 😉
        Hat sich voll ausgezahlt.
        Also hoffe ich, dass das Flüsschen noch lange weiter fließt.
        LG, Andrea

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      5. Sehr schöne Idee all dies in einem Blog zu manifestieren. Zum einen gehen so viele Dinge die man sieht, Gedanken die man hat einfach verloren. Man kann sie vielleicht auch nicht immer teilen, obwohl teilen doch was wunderschönes ist. Zum anderen ist das Kanalisieren solcher Bilder und Gedanken in einem Blog ja auch was, dass sich irgendwie multipliziert. Es ist ja gar nicht mehr die 1:1 Abbildung von den Gedanken und Bildern die man sonst vielleicht gehabt hätte. In einem ist ja viel, viel mehr gewachsen. Man sieht mehr. Man teilt mehr… …und man tauscht sich aus und wird zusätzlich noch bereichert und bestärkt durch die ganzen anderen Welten in denen die Bloggerfreunde leben.

        Dazu kommt ja noch, durch die Vereinbarung die man mit sich getroffen hat diesen Blog konsequent durchzuziehen, sich treu zu bleiben und diese Sache zu pflegen, weil es ja auch wie ein kleines Tagebuch ist, in dem man (oder auch andere) immer mal wieder stöbern können und man immer wieder die Chance hat in der Zeit zurückzureisen. Jetzt stell dir mal vor, liebe Andrea, der Blog hätte auch noch ein Motto wie.. …sagen wir mal ‚Jeden Tag mein Leben’… …dann ist da auch immer noch diese kleine uns eigene Stimme im Kopf, die uns jedes mal an die Grundidee erinnert, ermahnt und aufmuntert sich mit den schönen Dinges des eigenen Weges zu befassen und sie kostbar zu halten. Der Weg/Fluss ist das Ziel. Vielleicht abgedroschen. Kennt jeder! …macht aber nicht jeder! Du schon!

        Fliess noch schön
        LG, Markus

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      6. ..also ich meine das Säulenbild mit den runden Säulen, das dritte von unten, im Beitrag ‚Aussenansichten‘ auf dem Jetamele Blog.

        Ach ja. Coole Titelwahl übrigens. ‚Innenansichten‘ hätte ja auch nicht gepasst… …das wird ja ausserdem auch der Titel deinen Biographie. 🙂

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      7. 😀 hab ich das mal irgendwann irgendwo geschrieben?? Genau das ist der PLAN!! 😀
        Ja, ich wusste schon, welche Säulen du meintest, auch wenn die ja von hier aus betrachtet erst in weiter Zukunft festgetickert werden und dann dauernd vertuschen angeblich 😉
        Grüße aus der Vergangenheit

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      8. (ääh, ganz kurz: wieso ist der Kommentar denn hier gelandet??? …hatte den als Nachkommentar zu meinen Säulenkommentar geschrieben. Kismet! ….oder Wurmloch in der Zeit 🙂 )

        …hallo.. …Andrea… …bist du das? Was? …wir schreiben das Jahr 2014?!! Ooookayy!

        Schreibe doch mal irgendwann eine Biografie… …ja genau ‚Innenansichten‘ klingt super… ….klar.. …wenn du mal schöne Säulen siehst… …ganz, ganz weit weg von zuhause.. …knippse sie! Echt. Vielleicht sagt ja mal jemand, dass man sie auch in umgekehrter Reihenfolge auf dem Bild sehen kann.. ..auch ohne Vodka.. …wieso komme ich gerade auf Vodka.. …egal.. …doch sag mir am besten erstmal, denn das Zeug ist schwer, wo ich den Zement ablegen soll! Drüben zum Sand… …ich meine die Dinger müssen ja auch erstmal von jemand gebaut werden.

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      9. Ich habe keine Ahnung, warum der Kommentar genau hier gelandet ist 😀 Hat mich auch amüsiert. Huhu, Nachrichten aus der Vergangenheit 😉
        Und was die Säulen angeht, schätze ich, dass die schon da standen, lange bevor ich meinen ersten Senf ins Netz geschmissen habe 😉

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      10. Also ich bin schon bewusst an die Quelle deines Blogs gegangen, um mir das mal anzuschauen. Eine echt schöne Reise in die Vergangenheit. 🙂
        Parallel waren wir ja in die Säulensituation vertieft und ich wollte einen Kommentar, den ich gerade geschrieben habe noch kurz ergänzen. Habe deshalb auf deinem Blog, einfach noch was unter meinen Kommentar geschrieben. Hatte mich nur gewundert, warum ich das nicht sofort sehen kann. Vielleicht verschmelzen dann ja beide Kommentare miteinander und ich dachte, der wird dann wohl schon in meinem noch nicht freigegebenen Kommentar drinstecken. War wohl nix. Verstehe echt nicht, warum der hier gelandet ist. Lass es uns einfach ganz sachlich Magie nennen. 🙂

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