Rumgeacker

30 Kommentare zu „Rumgeacker

      1. Hab mir nur gedacht (ja, hab ich wirklich) beim betrachten der Bilder von oben nach unten bist du immer mehr ins schwanken gekommen und das muss ja eine Ursache haben. Hoffentlich bist du am Ende nicht umgekippt und eingeschlafen? 😉

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      2. Das hast du dir also so gedacht. Aha.
        Dass ich mit der Rum-Flasche wie Captain Jack übern Acker wanke, nebenbei noch ein paar lustige Bilder schieße und dann am Ende neben den Wildschweinen in einen zufriedenen Schlaf versinke … Grunz.
        Interessant.
        Da denke ich jetzt mal drüber nach.
        🙂

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      1. (rum)gefeiere ohne Rum geht ja gar nicht. Oder was nutzt du für eine Feier, wenn es nicht gerade die Kommentare hier sind? Und jetzt sag nicht, du mags Weihnachten und Weihnachtsbäume. 😉

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  1. Die Blätter auf den Traktorspuren haben echt was linderndes. So wie Pflaster für die Erde.
    Das jetameleske Gestrüpp im Vordergrund erzeugt echt immer eine schöne Beobachterstimmung. Habe immer den Eindruck als ob ich aus einer geborgenen Ort in Ruhe etwas betrachten kann.
    …ja klar, die letzten beiden Bilder die du im Rennen aufgenommen hast, kommen echt gut!!! Mag ich. 🙂

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    1. Hab mir extra sportliche Mühe gegeben …. hechel, ein Wunder, dass mir die Kamera nicht aus der Hand gefallen ist …. dank dem Stabilisator 😀
      Ich musste ein wenig an sowas denken, wie: man ackert und macht und tut und säht und pflanzt und lässt was wachsen und schwupp: schon ists wieder vorbei und man kann von vorne anfangen. Oder woanders … 🙂
      Danke für das ‚jetameleske Gestrüpp‘ :D, da hab ich herzlich gelacht!! Ich finde auch, dass die Bilder etwas beruhigendes haben, die Dinge mal nicht nah ran geholt und vor lauter ‚Nahdran‘ aus der Puste, sondern entspannt etwas von sich fernhalten und beobachten. Ist manchmal auch gut 😉
      Hmm … ein schönes Kompliment für meine Bilder. Danke.

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      1. Sag ich doch: Hardcore-Offroad-Knipsing!
        Ich habe hier in Bochum immer so ein Feld wo ich vorbei komme… …das Feld.. ..ne kleine Kapelle im Hintergrund… …und irgendwie sieht das Feld immer anders aus. Will es eigentlich jedes mal knipsen. Mach ich aber nicht! ..weil ich die Veränderung ständig geniesse und es nicht in einem Bild einschließen will.
        ‘jetameleske Gestrüpp’: Das tut deinen Bildern gut. Beruhigt. Wenn du ne Spanierin wärest, würdest du glaube ich immer mit einem Fächer rumlaufen… …falls die in Spanien kein Gestrüpp haben. Haben die aber glaube ich.

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      2. 😀 Also, ich glaube, ich bin eher das Gegenteil einer Spanierin, zumindest, was das Temperament angeht. Früher wurde ich eher mal für eine Französin gehalten, auch nicht schlecht. Fächer find ich lästig, aber super, weil man sich so schön dahinter in die Beobachterposition begeben kann. Kommt einem einer zu nah oder irgendwie schräg, dann schwupp, das Ding vors Gesicht und abwenden …. fächel fächel, puh ist das heiß hier …
        Ja, das Gestrüpp, ich finde es witzig (oder sagen wir, es macht mich etwas nachdenklich, so positiver Art), dass dir das so auffällt, aber je länger ich darüber nachdenke, desto mehr finde ich den Gedanken passend. Für meine Bilder und irgendwie auch für mich. Erinnert mich ein bisschen an mein Thema gerade, werde ich aber hier nicht weiter ausführen.
        Dafür aber weiter drüber sinnieren. 🙂 Danke für die Anregung!!!

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      3. In Russland wurde ich bereits für einen Franzosen, Australier, Pole und Finnen gehalten. Als Finne habe ich wohl am meisten überzeugt (ohne das ich es wollte). Es gab da mal diesen Dialog mit einem Taxifahrer: „Du bist Finne, ’ne?!!“ „nee, ich bin Deutscher“ „Du bist Finne, weil du im russischen einen finnischen Akzent hast“ „..mag ja sein, aber ich bin echt Deutscher!“ „Nein!!! Du bist Finne“ „???“

        Das Gestrüpp hat ja auch einen bildaufbautechnischen Zweck. Es schafft Bezugspunkte und Rahmen. Habe die Tage bei Reinhold Staden ein Foto von den Segeln im SonyCenter in Berlin gesehen. Ich hatte die auch mal geknipst, nur wirkten die Bilder bei mir umspektakulär. Reinhold hat noch zwei Gebäudeteile links und rechts mit reingenommen, was den Segeln viel mehr Ausdruck verleiht, obwohl man sie weniger sieht.
        Der andere Aspekt ist vielleicht das Unterbewusste, wie man ein Foto aufbaut. Ich habe bei mir oft das Gefühl beim Aufbau eines Bildes, dass man sich „..so ist gut“ sagt. Warum SO gut ist, weiß ich manchmal auch nicht. Ich fühle mich halt wohler dabei. Andererseits gibt es bei mir Fotos die kühl kalkuliert sind. Wäre mal interessant zu wissen, ob jemand den Unterschied zwischen Bauch- und Kopffoto bemerken würde!!! Spannend!!!

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      4. 😀 menschliche Logik ist manchmal unergründlich, vielleicht bist du ein Finne und weißt es nicht einmal ….
        Hm…. Das wär interessant, aber ob jemand anders das sehen kann. Ich seh es bei meinen eigenen Fotos schon manchmal, ob es mit dem Kopf oder aus dem Bauch heraus geschossen ist. Beim ‚Anker-Projekt‘ zB merke ich, der Kopf schießt mir aufgrund der Vorüberlegungen voll rein. Macht es nicht zwangsläufig besser 🙂
        Mir ging gestern die Frage durch den Sinn: wirken meine Bilder OHNE ‚Gestrüpp‘ im Vordergrund un-beruhigt? Das würde mich interessieren, weil du schreibst, dass meine Fotos dadurch beruhigt würden …
        Schönen Abend!! 🙂

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      5. Jau, ein romantischer Finne mit Wiener Akzent aus Masuren.. …gefangen im Körper eines Markus. 😀
        Habe gerade mal gezählt. Bei meiner Serie ‚Narrowness‘ sind drei Kopf- und vier Bauchfotos.. …wenn man sie denn so nennen möchte. Interessanter weise hat ein Kopffoto bei jemand wohl ein starkes Bauchgefühl ausgelöst. Also sollte die Methodik, wie man die Sache angeht ja eigentlich egal sein.
        Nein, deine Bilder ohne ein tarnendes, beschützendes Element wirken keineswegs un-beruhigt. Sie können sehr wohl eine Ruhe erzeugen und einen entspannt treiben lassen. Genauso können Bilder mit eingeschränktem Sichtfeld ja auch sehr aufregend sein. Stell dir eine Hitchcock-Szene vor. Ein Mann auf der Flucht – versteckt sich vollkommen ausser Atem in einem Spinnt – durch die Löcher im Spinnt versucht er seinen Verfolger zu beobachten – man hört keinen Ton – sieht nur sein sehr eingeschränktes Sichtfeld – thrilling!
        dir auch einen schönen Abend! 🙂

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      6. Ach, wer kennt schon den Mix, aus dem er zusammen gebastelt ist, so genau 😉
        Ich glaube auch eher nicht, dass aus dem Bauch- oder aus dem Kopf geschossene Bilder genau als solche zu erkennen sind. Sie lösen ja beim Betrachter etwas aus, was sehr viel mit ihm selbst zu tun hat.
        Also, klar transportieren sie irgendetwas, einen Ausdruck, eine Botschaft, irgendetwas Subtiles, sie wollen vielleicht etwas Bestimmtes wecken oder auslösen, aber das ist ja nie Eins zu Eins. Gut so. Sonst wär es ja auch etwas plakativ.
        Spannend trotzdem und danke für die Beantwortung meiner Frage. Ich seh meine Bilder ja nur aus meinen eigenen Augen und wusste tatsächlich nicht, wie sie auf andere wirken, deshalb dachte ich, es könne ja sein, dass sie viel direkter und dadurch un-ruhiger wirken, als ich vermutet hätte. 🙂
        Schönes Wochenende!!! LG, Andrea

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      7. Hmm, ich denke schon das deine Bilder auch direkt sind. Sehr sogar, weil du mit deinem Stil dich auf das wesentliche konzentrierst. Sie haben dadurch eine große Klarheit. Du verstehst es Schnickschnack wegzulassen. Direkter heisst aber nicht unbedingt, dass sie un-beruhigter sein müssen.
        Dir auch noch ein schönes Wochenende. LG, Markus

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      8. 🙂 Danke. Gut zu wissen. Ich seh ja meine Bilder immer nur durch meine eigenen Augen, das fördert den Tunnelblick. Trotzdem war ich kurz irritiert, weil ich dachte, dass es ja sein könnte, dass sie un-ruhiger wirken, als ich denke. Schön zu hören. Und das mit der Direktheit und der Klarheit gefällt mir gut.
        Liebe Grüße, Andrea

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