Zwischenräume

Geritzt 9

Der Raum dazwischen …

ist der Raum zwischen zwei Teilen,

die sich nebeneinander befinden

oder der, der dort entsteht,

 wo etwas zerbricht.

Zwischenräume können verbinden oder trennen.

Geritzt 3

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Geritzt 1

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18 comments on “Zwischenräume

  1. Genial! Vor allem die ersten 3 Bilder ziehen mich in ihren Bann. Und wieder mal dieses „ich erzähle mit meinen Bildern eine geschichte“. Das fällt mir immer wieder auf bei Deinen Serien. Bin mal wieder begeistert von dem was Du hier immer wieder aufs neue zeigst. Sehr schön!!!

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  2. Schönes Thema. Regt doch spontan zum Nachdenken an. Ohne Zwischenraum würde man sich vieles vielleicht gar nicht anschauen, wäre langweilig, ein Brei? Der Zwischenraum macht es spannend.
    Ganz spontan und noch vor dem ersten Bild nach dem Text ist mir der Raum zwischen Hamburg und Mitteldeutschland eingefallen. Auch überbrückbar. Und dann …. 🙂 … ja, rauchen verbindet.

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    • … auch, wenn du da unten denkst, Hamburg läge kurz vor’m Nordpol, ist der Raum wirklich ein relativer. 😉 China ist etwas weiter.
      Wie der Gedanke wohl zustande kam 😉

      Und vielleicht ist deine Sicht gar nicht so übel. Meine Gedanken beim Verfassen waren eher andersherum: Zwischenraum trennt zwei oder mehrere Dinge, aber er kann auch dazu beitragen, dass Verbindung oder Spannung erst entsteht… Hmm, ich denk noch ein wenig über das Thema nach 🙂 Wie gut, die eigenen Gedanken manchmal im Ansatz in den Raum werfen zu können…

      Lieben Gruß aus der anderen Raum-Ecke!

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      • Also, trotz der Entfernung sind sie (deine Gedanken) auch wieder hier gelandet. Noch irgendwelche Ergebnisse, die du mitteilen musst/möchtest?
        Seltsam auf Worte zu antworten, die schon 4 Tage zurück liegen, das ist ein ganz anderer Raum, ein Zeit-Raum, der ja bei dieser Art der Kommunikation nicht üblich ist. Ich versuche da eigentlich immer möglichst zeitnah unterwegs zu sein.
        Was ist da noch höflich? Was effizient (du hast deine Gedanken sicherlich schon wieder vergessen)? Oder nervig? Oder vielleicht doch gut, weil es auch der anderen Seite ermöglicht etwas gedanklich neues zu …. werfen. Grüße.

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      • Dann antworte ich mal zeitnah, wenn auch definitiv zu müde: nein, ich hab meine Gedanken noch nicht wieder vergessen, ich finde es auch weder unhöflich noch ‚ineffizient‘ noch nervig nach 4 Tagen noch Antworten bzw. Reaktionen zu bekommen aus der Ferne … Ist doch nett 🙂
        Aber für einen Wurf meiner ‚Ergebnisse‘ ist es jetzt rein uhr-zeit-raum-mäßig etwas zu spät ;), außer dass ich gelernt habe, dass man manche Dinge durch die Entstehung von Zwischenräumen zB in Form von Rissen erst zu sehen bekommt: Scheiben!
        Also einfach: einen gute Nacht-Gruß!

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      • 🙂 oh ja, das stimmt. Das ist wirklich ein schönes Bild. Und ein wenig ist es doch auch wirklich so: man baut aus Worten ein Bild. Und baut gleichzeitig damit Brücken. Wenn es ‚klappt‘.

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  3. wundervoller Beitrag, Andrea. Die Gedanken und die Bilder, einfach toll. Es ist wirklich beeindruckend, wie du hier die unterschiedlichsten Zwischenräume darstellst. Organisch, konstruiert, natürlich, verbindend. Beim letzten musste ich lange Rätseln. Das sind Wellen auf einem Teich, oder?
    Am meisten spricht mich das Notenblatt an. Ein wirklich sehr schönes Foto. Die Diagonale unterstreicht nochmal schön den Zwischenraum. Das Bild wirkt irgendwie sehr positiv und beruhigend auf mich. Wie ein altes Ehepaar, dass in manchen Bereichen vielleicht Distanzen hat, aber trotzdem verlässlich harmoniert.
    Liebe Grüße nach Hamburg

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    • Danke, lieber Markus. Freut mich sehr.
      Ja, die Zwischenräume haben mich interessiert, was schaffen sie: Verbindung oder Trennung, führen sie zu mehr Spannung oder zu Teilung? Bei manchen ist es anders nicht vorstellbar oder auch nicht sinnvoll, was wäre ein Schrank, wenn er symbiotisch mit all seinen Teilen verbunden wäre??? Ein Holzklotz: wohin dann mit meinen ganzen Dingen?? ;D
      Andererseits kann die Entstehung eines Zwischenraumes (in Form eines Risses z.B.) eben auch zu Entfernung von Materie und zu Brüchen führen, so wie auf dem letzten Bild, was im übrigen keine Wellen sind, sondern Sprünge in einer Scheibe. Die Sprünge zerstören eine Einheit, womit die Entstehung des ‚Zwischenraums‘ eine Veränderung und somit in diesem Fall auch eine Art ‚Ende‘ des zuvor Bestehenden herbei führt. Hach, herrlich kompliziert auszudrücken 😀

      Ja, die Noten finde ich auch gelungen, die Assoziation an das alte Ehepaar ist mir allerdings dabei nicht gekommen 😉
      Ein schöner Gedanke.
      Denn das Thema ‚Zwischenräume‘ lässt sich ja nur zu gut auf menschliche Beziehungen übertragen.
      Liebe Grüße zurück nach da unten …

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      • Je mehr man darüber nachdenkt, desto spannender wird das Thema. Ein Zwischenraum kann so viel bedeuten. Eine Chance oder Funktion wie du es beim Schrank beschreibst. Ein Zeichen von Wichtigkeit oder Gebrauch kann es im Fall des Notenblattes ja auch sein. Würde man es nicht benutzen, würde es ja auch keine Gebrauchsspuren hinterlassen. Auch kann es ein Indikator sein, dass eine Sache überhaupt existiert. Ohne die Risse in der Scheibe, wäre sie auf dem Bild ja gar nicht sichtbar. Da habe ich echt lange dran rumgerätselt und mich dann auf Wellen geeinigt. 🙂 Wellen machen ja auch das Wasser sichtbar.
        Na du hast ja Glück. Du musst die Grüße nur fallen lassen und sie kommen hier unten an. Na, dann werfe ich sie mal tüchtig wieder zurück: Liebe Grüße

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