22 comments on “People

  1. der hintergedanke, den ich im post vermute, ist sehr schön. leider neigen viele menschen aus allen bereichen dazu, immer die unterschiede vor die gemeinsamkeiten zu stellen…

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    • Ja. Das erlebe ich auch so. Ist ja auch nicht so, dass es keine Unterschiede gäbe.
      Die Frage ist vielleicht, warum wir Menschen dazu neigen, das größere Gewicht auf die Unterschiede zu legen. Könnte man doch auch mal umdrehen.
      Wenn ich mir so viele Menschen auf einem Haufen anschaue, dann denke ich: aus der Ferne betrachtet, sind wir alle gar nicht so verschieden und es sind vor allem anderen viele Ähnlichkeiten zu sehen.
      Wie auch immer. Ich danke dir!

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  2. Was für ein menschenliebender, händereichender und warmherziger Beitrag. Respekt, Andrea, für deine motivierenden Worte und Bilder!!!

    Sehr, sehr beeindruckend was du hier gezaubert hast. Eine wirklich wunderschöne und beeindruckende Serie. Bei jedem Bild bleibt man lange hängen, weil jedes einzelne für sich sehr viel sagt und als Gesamtheit die Individualität, Wichtigkeit und Gemeinschaft ausstrahlt.
    Das Bild mit den leeren Plätzen lässt einen kurz Stocken, weil man echt fühlt: da fehlt doch was!
    Auch finde ich die Gruppenfotos in Nahaufnahme technisch hervorragend umgesetzt. Klasse!!! Super ausdrucksstark. Da muss man erst mal drauf kommen das SO zu machen und es SO zu sehen. Anders fotografiert können sie ja auch zu einer Masse verschmelzen und das individuelle untergehen. Toll!

    Echt schön zu spüren, das Unterschiede Stärke bedeuten.

    Danke für den Beitrag, Markus

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    • 🙂 🙂 danke, lieber Markus!!
      Echt, ich freu mich total über deine Worte.
      Zugegeben, ich mochte diese kleine ‚Installation‘ ja sehr, vielleicht auch, weil ich ‚deine‘ Bilder da entdeckt hatte. Aber mit diesem Haufen künstlicher Menschen herum zu experimentieren, war spannend. Tatsächlich fand ich beide Seiten dort wieder beim betrachten: den Blick von außen auf eine scheinbar homogene Masse, in der wir uns alle nicht wirklich unterscheiden, uns alle so ähnlich sind. Gleichzeitig aber scheint in den Figuren bzw. den unterschiedlichen Szenen Individuelles zu entstehen, es ist Leben zu erkennen bzw. es lässt sich daraus erahnen. Ich kann Geschichten erzählen mit den Bildern. Vom Einzelnen, von der Menge.
      Ganz spannendes Terrain, mir gefiel es, den Figuren ‚echte‘ Personengruppen gegenüber zu setzen, in denen ebenfalls viel Gleichförmiges zu entdecken ist. Die Figuren spiegeln also nur uns selbst.
      Und wir empfinden uns alle als so individuell, von Außen betrachtet sind wir einer wie der andere. Die innere und die äußere Wahrnehmung sind so unterschiedlich. Und wir sind so klein. Angesichts des Universums, gell? 😉
      Das interessiert mich, dieses Thema.
      Und natürlich: ich frage mich, wozu wollen wir vor allem die Unterschiede sehen? In aktuellen Zeiten wäre es vielleicht hilfreich, mehr Gemeinsamkeiten zu suchen.
      Wie auch immer. Kann man lange drüber philosophieren…
      Schönen Abend im Süden 😉
      Andrea

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      • Das hast du so klasse dargestellt. Die ganze Gestik und dann auch noch so individuell in Szene gesetzt. Die Perspektive ist genial. Ich habe da mehr so die Masse/Gruppe im Kopf gehabt. Siehst du, da haben wir ja unser Projekt ‚gleicher Ort/ unterschiedliche Betrachtung‘. Perfekt. Auch wie du den Mix zu den realen Gruppen hinbekommen hast. Toll.

        Wirklich spannendes Thema. Geht man unter in der Gruppe? Oder sieht man sich oder sehen andere das besondere in einem? Ist die Gruppe ein Störfaktor für das Individuum? Oder wächst man an der Gruppe?

        Genau das Individuum in einer schier homogenen Masse kommt bei deiner Arbeit sehr gut rüber.

        Grüße ganz in den Norden 😃
        Markus

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      • 😊 ich danke dir. Schön, dass du das siehst und benennen kannst. Das freut mich wirklich.
        Stimmt: das Projekt ( das andere schlummert übrigens noch in meiner Kopfschublade: ist nicht vergessen, arbeitet noch, keine Sorge!!)
        Eigentlich cool, oder? Mehrere Perspektiven auf eine Sache. Das dürfte man öfter hinbekommen.
        Und deine Fragen sind sehr spannend. Ich erörtere das mal per Jetamail, das ist nämlich ein großes Thema, finde ich.
        Und es freut mich, dass du genau diese Schlussfolgerung aus meinen Bildern ziehst. 😊
        Ganz liebe Grüße, Andrea

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  3. Ich mag den Wechsel zwischen Mensch und Figur. Wirkt unglaublich vielsagend. Man kan sehr viel in die Aussage der Bilder hineininterpretieren. Solche Serien mag ich besonders! Und auch wie immer die Umsetzung in s/w, unterstreicht die Wirkung!

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    • Danke!! 🙂 Freut mich.
      Die Kombination erhöht die Spannung, fand ich, macht beides interessanter, abwechslungsreicher und lässt anders auf die Menge schauen. Die Stilisierung des Menschen hat mich irritiert und zugleich interessiert. Im Vergleich dazu ‚echte‘ Menschen zu sehen kann den den Blick für diese Gleichförmigkeit, mit der man uns letztendlich sehen kann, wenn man will, verschärfen.
      Wer sind wir eigentlich? Worin unterscheiden wir uns? Tun wir es überhaupt? Warum nehmen wir und alle so wichtig? Und trotzdem gibt es individuelles Erleben und Egozentriertheit in jedem von uns. Beides ist da.
      Schon spannend. Aber man kann natürlich auch in alle anderen Richtungen denken.
      Wir kleinen Pupse im Universum ;D

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