Vor dem Wind

Mit dem Wind 7

Wer einmal die Veränderung in einer Landschaft gesehen hat,

sobald ein Schiff ins Blickfeld kommt,

wird sich nie mit der Behauptung einverstanden erklären können,

dass ein einzelnes Menschenleben ohne Bedeutung sei.

Ein solcher Frieden liegt über Wasser und Land.

Die Leute lassen den Blick über die Hafenbucht schweifen,

das Auge ausruhen, und schauen dann weg.

Es ist, wie es immer ist.

In jeder Brust sehnt man sich nach etwas anderem,

und alles, wonach wir uns sehnen, kommt mit einem Schiff.

(Ulla-Lena-Lundberg, ‚EIS‘)

Mit dem Wind 4

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Mit dem Wind 3

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Mit dem Wind 9

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Mit dem Wind 5

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Mit dem Wind 2

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Mit dem Wind 1

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Mit dem Wind 8

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24 comments on “Vor dem Wind

  1. Herrliche Bilder, wie gemalt. Und mein erster gedanke waren die Pippi Langstrumpf geschichten mit den Seeräubern. 😉 Ich hab aber ganz verzweifelt die roten Haare gesucht 😉 Im Ernst, eine sehr harmonische und angenehme Stimmung die auf den Bildern durchweg herrscht!! Klasse!

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    • Rote Haare und Sommersprossen, gell? Daher also deine Vorliebe … Pippi hat dich sozialisiert 😉
      Danke! Stimmt, an Seeräubergeschichten kann man bei diesen alten Segeln tatsächlich auch denken.
      Schön, wenn in den Bildern etwas Friedliches mit schwingt. Wasser und Wind sind einfach etwas so Elementares und strahlen soviel höhere Kraft aus, dass das wirklich beruhigend auf einen wirken kann.
      Bei den Segelschiffen packt mich immer eine gehörige Portion Fern-Sehnsucht 🙂

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  2. Oh Gott, wie triffst du mit diesem Beitrag mein Herz! Welch großartiges Zitat, was es fast schon geschafft hat, dass ich mir das Buch blind bestelle… Und deine Fotos – großartig auch, dass sie sie verschieden sind – packen mich sowas von an der Windjacke und allen sehnsuchtsempfindlichen Stellen.

    Ich glaube ich hatte dich das schon mal gefragt: Bist du schonmal gesegelt? Zumindest würde das alles erklären 😉

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    • 🙂 oh, was für ein schöner Kommentar!! Das freut mich jetzt aber.
      das Buch, ja, ich bin noch gar nicht so überzeugt davon. Was aber interessanter war, war, dass ich eine ganze Weile nach Worten gesucht habe, die beschreiben, was ich mit diesem Beitrag eigentlich rüber bringen möchte. Und dann schlug ich zufällig dieses Buch auf: das ist der erste Absatz. Peng! Er passte perfekt.
      Ja, Segel und Schiffe, das Meer, sie lösen Sehnsucht aus. Ein unbestimmtes Gefühl der Sehnsucht, mehr noch als Fernweh.
      Nein, ich bin noch nicht gesegelt, d.h. schon, aber nur kurz und nur auf einem kleinen Boot. Ich kenne aber Menschen, die es lieben und das steckt bekanntlich in gewisser Weise an 😉
      Danke dir für deine netten Worte!!

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  3. Sehr, sehr schöne Geschichte in Wort und Bild. Neben den schönen Perspektiven finde ich es beeindruckend, wie du den Betrachter langsam an die Thematik ‚heranführst‘. Durch Totalen, ungewöhnlichen Perspektiven und Details. Bilder die echt Spaß machen anzuschauen.
    Ahoi, Captain 👮

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