Nebelmomente

Nebel 3

Nebel hüllt die Welt in Weiß,

macht sie unnahbar und fremd.

Verändert das Gewohnte, verschleiert den Blick,

löst Bekanntes auf und

klaut einem die Orientierung.

Mitten im Nebel

– ob im Hirn oder in den Bergen –

bleibt man besser stehen

bis es sich lichtet,

denn das Risiko ist hoch, sich zu verlaufen

oder gar verloren zu gehen.

Nebel 1

*

Nebel 2

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Nebel 8

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Nebel 7

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Nebel 5

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Nebel 6

***

49 Kommentare zu „Nebelmomente

  1. ich LIEBE nebelbilder. was für eine tolle serie. hach ist das traumhaft. nebel ist ein wunderbares element zum fotografieren, wenn man unterwegs ist kann er aber doch bald einmal beängstigend werden.

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    1. 🙂 danke!! Ich mag Nebelsituationen rein optisch auch sehr. In diesem Fall fand ich es nicht beängstigend. Es war immer genug Sicht, es war eher faszinierend. Aber ja, in den Bergen ist Nebel nicht immer witzig und dann, wenn er zu Orientierungslosigkeit führt, dann ist das sehr beunruhigend. Und sei es für eine Weile.

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      1. 🙂 geht mir auch so ….
        Neulich sah ich irgendwo den ersten Herbstnebel über den Feldern aufsteigen… ich wäre am liebsten sofort ausgestiegen, um zu gucken, zu riechen und zu fotografieren. 😉 Kommt bloss auf der Autobahn immer nicht so gut …

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  2. Hammer bilder! Ich liebe diese nebelstimmung! Und ich liebe die Berge. Zusammen ergibt das etwas ganz großes… Wunderbare momente und Aufnahmen. Ich beineide Dich darum und hätte wahrscheinlich gar nicht aufhören können diese Momente fotografisch festzuhalten. Den Genuß dieses Schauspiels hätte ich sicher nicht genießen können sondern wär nur mit dem Sucher beschäftigt gewesen 😉 Toller beitrag!!

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    1. 😀 jo, so ähnlich ging es mir auch. Musste aufpassen, meinen Anschluss an die anderen nicht zu verlieren …
      Ein tolles Schauspiel und dazu noch, komm, wenn das kein Volltreffer ist, auf dem Nebelhorn!! Hey, das war extra für mich gemacht !!!
      Wunderschön und besonders.
      Dankeschön! 🙂

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      1. Ja, seit langem kam mal wieder eine Kommentar-Nachricht bei mir im Browser an, da habe ich gerade deinen aktuellen Beitrag gelesen. Die Anwort bezieht sich allerdings auf dein „Danke“ bei Paleicas Italien-Beitrag. Cross-Comment, sozusagen. 🙂

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      2. 😉 pass auf, dass du nicht vereinsamst da draußen in der freien Welt des Netzes ….
        Ja, das war mir klar, fand es nur witzig, dass das Bitte auf meinem Blog gelandet ist. 🙂

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  3. Tolle Aufnahmen, ich fühle mich direkt wieder in die Berge versetzt. Natürlich etwas beängstigend, wenn man seinen Weg finden muss und nicht die ästhetische Note genießen kann. Gerade in den Hütten fand ich es früh am Morgen spannend auf der Terasse zu sitzen und den Schwaden zuzuschauen, die Motive freigeben und wieder verbergen. Ach Gott, und wenn man durch den Nebel aufsteigt und plötzlich in der Sonne steht und in die Fluten zurück schaut, super.

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      1. Damals war ich auch weniger mit bloggen beschäftigt und mehr mit Wandern in den Alpen. War allerdings meine letzte Alpen-Tour, die ist nähmlich ab dem Folgetag (bezieht sich auf das Foto) ins Wasser gefallen. Ab dann bin ich geflogen, Istanbul war das erste Ziel.

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      2. Dann hat das Nebelmeer ja nochmal eine besondere Bedeutung. Du hast dich entschieden, über den Wolken zu bleiben 🙂
        Istanbul… Ach ja, schön. Dazu hab ich schonmal Bilder bei dir gesehen.
        LG zur Nacht, Andrea

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      3. Das ist ein sehr schöner Vergleich, ich danke dir dafür. Mich zieht es aber wieder dorthin, in die Berge. Die unvergleichlichen Aussichten mit der Möglichkeit sich selbst zu spüren habe ich nirgendwo anders erlebt.

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      4. Das ist ja witzig, ich habe gedacht „Sehrohr“ wäre vielleicht ein … Kosewort für Nordländer, weil ich ja fast aus dem Meer rausschaut. 🙂 Doch nur die vermaledeite Rechtschreibkorrektur….

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    1. Danke, Jörg. Ach ja, die Berge….
      Tolle Impressionen waren das. Ich war nach langer Zeit das erste Mal wieder oben. Der Nebel war für uns nicht so bedrohlich, wir sind da oben nicht so weit gewandert. Es sah einfach wunderschön und so verändert aus.
      Aber ich erinnere mich an die vielen Geschichten, die mir als Kind zu Nebel in den Bergen erzählt wurden…
      Irgendwann würde ich auch gern mal morgens von oben in den Nebel schauen… Sicher sehr besonders.
      Lieben Gruß, Andrea

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  4. Klasse was Nebel so alles anrichten kann. Auf deinen Bildern schafft er es zum einen die optische Tiefe zu nehmen und alles auf zwei Dimensionen zu reduzieren (ersten Foto). Zum anderen schafft er eine unglaubliche, greifbare Tiefe (z.B. zweites Foto und die Sessellifte). Die Sessellifte sind übrigens mein Favorit. Beeindruckend wie sie sich durch die Wolke zu bewegen scheinen. Stellt man sich vor, dass du dich im Moment deinen Aufnahmen ja auch in dem ganzen Szenario bewegt hast, kann man sich echt vorstellen, dass es einen schon ganz schön bewegen kann und empfinden lässt. Toll.

    LG, Markus

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    1. Ich war im wahrsten Sinne des Wortes vernebelt. 😀 Skurriler Moment da oben auf dem Berg. Da schwappen die Wolken unter dir und über dir und um dich herum und nehmen dir Sicht und Orientierung. Komplett. Eine fremde Welt. Wunderschön allerdings in diesem Fall und ich konnte mich auch nicht wirklich verlaufen, dann wäre es unheimlich gewesen.
      Ja, mit dem Lift kommt man aus dem Nirgendwo … 😉
      Geheimnisvolle Welt!!
      Falls du mich durch den Nebel winken siehst, es gilt dir! Andrea

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      1. Hatte auch schon mal solche Nebelmomente. Bei mir haben sie auch eine Art Ehrfurcht vor der Natur hervorgerufen, bei der man das Glück hatte dabeisein zu dürfen. Dieses sich klein fühlen… …aber in einem sehr, sehr positiven Sinne. 🙂

        ..du, warte mal… …ja, da.. …ich seh dich!

        winke durch die Wattewolken zurück

        Markus

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    1. Vielen Dank dir!! Nebel ist bezaubernd, kann aber eben auch verwirrend sein. Man kann leicht die Orientierung verlieren. Und das ist nicht in jeder Lebenssituation gut. Aber es kann einen auch umhüllen und schützen. Wie auch immer.
      Es freut mich, dass dir der Beitrag so zusagt!
      Sonnige Grüße aus HH

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      1. Hast du schön gesagt, trifft auch im Grunde sehr die Gedanken, die ich vor kurzem erst im Morgennebel in mein Notizbüchlein geschrieben habe! Hätte ich es gerade auf der Arbeit dabei, würde ich zitieren, aber… das muss wohl warten 🙂

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