Luftschlösser

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Luftschlösser können wunderschön sein.

Solange man sie nicht betritt.

Sie lösen sich sonst vielleicht in Luft auf.

Ein paar wenige von ihnen haben jedoch goldene Tore,

blaue Decken, Kronleuchter und glitzernde Fenster.

Samtteppiche, silberne Löffel und diamantene Gläser.

Tritt man durch ihre Pforten, eröffnen sich neue Welten.

Der Schlüssel zu diesen Türen heisst:

Mut.

Ein Hoch auf die guten Ideen, die ganz nebenbei entstehen

und ganz unerwartet tatsächlich Wirklichkeit werden.

Und das Leben auf ganz wunderbare Art bereichern!

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35 Kommentare zu „Luftschlösser

  1. Man muss schon auf den Fußboden dieser Schlösser vertrauen, um den ersten Schritt zu tun. Sonst fällt man ins bodenlos, erhascht zwar kurz einen Blick hinter den Vorhang mit den wunderschönen Dingen, dann ist es vorbei…

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    1. Du hast vollkommen Recht. Es hat viel mit Vertrauen zu tun. Indisch selbst und in die Dinge und auch ggf. in die anderen Menschen, die beteiligt sind. Vielleicht ist ‚Luftschlösser‘ auch nicht der ‚richtige‘ Begriff, überlege ich gerade…. mir ging es mehr um diese Ideen, die man manchmal zusammen spinnt (also ich 😄) und die dann nicht unbedingt was werden. Manchmal werden aber welche doch was und manchmal werden sie sogar so richtig was und übertreffen sich selbst! 😊
      Das meinte ich.
      Danke dir für den Gedankenanstoss!!

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      1. Doch, tun sie. 😀
        Also, sagen wir so.
        Die Idee hat mich nach Russland reisen lassen und das war grandios gut und eine richtig tolle Erfahrung auf verschiedenen Ebenen.
        Das hätte ich vor einem Jahr nicht gemacht und mir gleichzeitig doch so gewünscht. Also nicht speziell dieses Land, das war nun eher Zufall. Aber das Reisen an sich, das Unterwegs sein und in Fremdes einzutauchen.
        Deshalb freu ich mich gleich mehrfach: da hat ein ‚Luftschloss‘ mal einen stabilen Boden bekommen, ist quasi auf der Erde angekommen. Ich hatte den Mut, mich auf etwas Neues/Fremdes einzulassen, auch wenn es einige Unbekannte in dem Konstrukt gab und auch nicht jeder in meinem Umfeld diese Aktion gleichermaßen sinnvoll fand. Im Vorfeld.
        Und mein persönliches Erleben war einfach nur 120% positiv! Ich bin immer noch ganz angefixt davon!
        So einfach ist das. Musst du gar nichts raten.
        Merk schon, solche Spielchen liegen dir nicht. 😉
        Der Rest kommt schon noch.
        Lieben Gruß, Andrea

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  2. der post würde auch wunderbar zu bees wolkenparade passen 🙂 wunderschön! ich liebe die bilder. und ja, mut. mut ist so eine sache. also, mut und das betreten von luftschlössern. es ist ein schmaler grat…

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    1. Dankeschön! Stimmt, die würden gut dazu passen.
      Ich liebe diesen Blick von oben auf die Welt. Super!
      Und was die Luftschlösser und den Mut angeht, ich habs gestern schon Jörg geschrieben, vielleicht trifft das Wort nicht genau das, was ich meine. Es passte einfach so gut zu den Bildern, ich hab den Post allerdings schnell schnell zusammen geschrieben, weil ich nicht soviel Zeit hatte. Und zweifle jetzt ein wenig 🙂 Eigentlich ging es mir um jede Ideen, mit denen man so herum spielt, die man aber meist dann doch nicht in die Tat umsetzt. Manchmal überspringt man jedoch den eigenen Schatten, dazu braucht es eben Mut, (um in deinen Worten zu sprechen, die eigene Komfortzone zu verlassen) und einfach mal etwas zu wagen, was vielleicht mancher auch für seltsam hält. Und dann kann es passieren, dass man doppelt und dreifach belohnt wird, weil diese Idee einfach so genial in der Realität einschlägt. Weil in dem Moment alles passt und eine tolle Erfahrung daraus wird. In dem Fall bekommt das Luftschloss einen stabilen Boden!

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      1. liebe andrea, ich habe das gar nicht angezweifelt. ich glaube sehr gut zu verstehen was du meinst und intuitive texte sind oft die besten 🙂 ich meinte nur dennoch, dass der grat zwischen mut und risikofreude (mir fiel das wort nicht ein) ein schmaler ist, dass es eine wunderbare, tolle, positive seite davon gibt, dass es aber auch eine schattenseite hat, denn die andere option ist scheitern…

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      2. Aber ich zweifle das an 😀
        Und ja, das ist ein sehr schmaler Grat! Vielleicht braucht es einfach auch ein wenig Glück. Und Vertrauen: in sich selbst und in das andere. Aber wenn es sich auszahlt und man tatsächlich die helle, positive Seite dieses Wagnisses beschreiten darf, dann ist das eine unbezahlbar tolle Erfahrung!
        Und ich kenne mich, aus Sorge zu scheitern wage ich oft sehr vieles nicht. Aus irgendwelchen Gründen begleitet mich aber ein dann und wann ausbrechender unerwartet großer Wagemut, woher auch immer der dann kommt. Ich bin dann einfach neugierig und dann gehts los. Und das ist etwas, was ich gerade in Bezug auf mich selbst sehr zu schätzen lerne, das bringt mich nämlich voran. Und das ist gut so.
        Das Risiko zu scheitern ist ja immer auch da, aber aus dem Grund immer zuhause zu bleiben, gefällt mir persönlich irgendwie auch nicht so recht. 😉 Am Scheitern lernt man schließlich ungemein.
        Trotzdem ist es ein Geschenk, statt zu scheitern zu erleben, dass eine wilde Idee in real einfach ganz toll wird.

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  3. Das sieht ganz stark nach Fensterplatz ‚F‘ aus. Mein Lieblingssitz im Flugzeug. Möglichst weit vorne damit die Flügel nicht stören. – ‚Flügel nicht stören..‘ kling irgendwie witzig.. ..als ob man am Paradis rumnörgelt.. ..sollte man mal mit einem Engel ausdiskutieren.. ‚..tun die Flügel nicht stören?‘ 😀 – …wo war ich.. ..genau.. ..Lieblingsplatz. Ich geniesse es immer genau da zu sitzen und auf die Welt zu schauen (letztes mal ging es aber nicht, weil da jemand anders saß.. …nu, hat der sich halt erfreut.. …auch schön). Irgendwie schafft das Erleichterung die Welt so klein zu sehen und es zu geniessen von ihr losgelöst zu sein. Habe dann immer ganz viele Ideen und Gedanken, die ich mir dann auch immer sofort notiere.

    Kann deine Worte sehr gut verstehen und es ist ein tolles Gefühl genau in dem Moment ein solches Luftschloss in den Händen zu halten. Wenn man dann noch den MUT (schön das du das Wort erwähnst) hat, die Tür zu diesem Luftschloss zu öffnen, wird es mit einem mal ganz real und ist eigentlich kein Luftschloss mehr. Es ist vielmehr das, was man sich mit seinen eigen Händen erschaffen hat. Ist man sich dessen bewusst, fällt es einem beim nächsten mal schon viel leichter sich einen neues Luftschloss zu kreieren und es wahr werden zu lassen. Der Mut, den man beim erstmal aufbringen musste, wird zu einer netten Gewohnheit. Man tut es einfach wieder. Und da man weiß wie es nun geht, fängt man an es auch für andere zu tun. Ein sehr schöner Gedanke.

    Sehr schöne Bilder. Das Flügelbild ist mein Liebling.

    Liebe Grüße, Markus

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    1. Können Flügel einen stören?? 🙂 Na, wer weiß …

      Recht hast du: genau so ist es nämlich, wenn man eine gute Erfahrung mit dem eigenen Mit gemacht hat, dann wird man ein bißchen mutiger. Und das ist gut so. Man kann das immer wieder erfahren, dass es gut ist, manche Ideen so lange zu verfolgen, auch gegen evtl. Widerstände, weil einem irgendetwas sagt: mach weiter. Und am Ende wird alles gut!
      Das ist eine schöne Sache für das Selbstvertrauen.

      Luftleichte Grüße, Andrea

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      1. Schön ist auch das Gefühl, wenn es sich der Mut mit seinen ganzen Wirkungen auf einmal multipliziert und in noch ganz andere Bereiche strahlt. Habe heute noch in einem Interview gelesen, wo jemand darüber berichtet, was Erfolg für einen selbst bedeutet, dass wenn ein Gefühl/Idee/Traum wirklich aus dem eigene Zentrum entspringt, es auch wieder durch die Mitmenschen zu einem zurückkehrt. Das fand ich sehr schön, weil das ja auch heißt, dass man (auch bei Fehlschlägen) den Mut/die Idee/die Liebe bei seinen Mitmenschen ‚parkt‘ und sie so auch nicht verlorengehen, selbst wenn ein Versuch total den Bach runter geht. Sehr schöner Gedanke. Sehr tröstlich. 🙂 …man merkt aber auch, das Flügel eigentlich nicht stören tun. 🙂

        Naseindenwind Grüße, Markus

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      2. So so… solch ein Interview hast du gelesen 😊 Klingt ja spannend …😄

        Naja, im Grunde sind ja die wenigsten Dinge, die man tut, umsonst, wenn man aus ihnen über sich selbst lernen kann. Und sich vielleicht somit selbst und seinem ‚Zentrum‘ immer ein Stück näher kommt.
        Vielleicht tatsächlich ein ermutigender Gedanke, sich dem eigenen Zentrum immer wieder an zu nähern und zu schauen, wie nah man ist oder ob man sich schon wieder etwas entfernt hat. Ich habe den Eindruck, man kann das irgendwie spüren und je näher ich dem komme, desto mehr kommt auf unerklärliche Weise von alleine hinzu…
        Hmm, schwierig in wenigen Worten zu beschreiben.
        Flügel machen es einem nicht immer einfacher, aber sind doch eigentlich eher hilfreich, oder nicht??? 😄

        Grauwindige Meergrüsse, Andrea

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      3. Hhmm hmm, hab ich gelesen! 🙂 🙂
        Glaube ich auch, dass alles einen Sinn macht… …und wie Victoria immer sagt: Alles passiert irgendwie zu Guten. Stimmt auch. – Ich wurde mal gefragt, da ich ja jetzt selbstständig bin und was ganz andres als meinen ursprünglichen Beruf ausübe, ob das ganze Studium jetzt nicht weggeschmissen und verschwendetet Zeit sei. Nö. War es absolut nicht. Es war eine schöne Zeit die mir viel gegeben hat und in der ich viel, auch über mich, gelernt habe. Der Weg ist das Ziel. Punkt.
        Das mit dem inneren Zentrum (auch abendfüllend was es denn genau bedeutet) ist manchmal schwer für mich zu beschreiben. Es bedeutet vielleicht, dass es 100% ICH war der genau so gehandelt hat, der sich genau so anfühlt.. ..ein Ort der einem sehr vertraut ist. Das Gegenteil ist vielleicht, dass man aus einem trüben Nebel agiert, fremdgesteuert und nur ein kleiner Teil von einem selbst drin steckt.
        Klar, Flügel sind schon voll okaye Dinger. 🙂
        Sonnengrüße aus Bochum, Markus

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      4. Ja, aber genauso sehe ich das aus. Guck mal, alles, was du erlebt, gelernt, erfahren hast in deinem Leben, egal ob es ‚gut‘ war oder ’schlecht‘, all das hat dich geprägt und zu dem gemacht, was du jetzt in diesem Moment bist! Wow! WIE gut, dass du das alles erlebt hast. Und gelernt hast. Es ist dein Leben, dein Film und du bist die Hauptperson.
        Das ‚Zentrum‘, ja, man musste es definieren, aber ich habe den Eindruck, dass dz schon verstehst, was ich meine. 😉 es ist so, wie du beschreibst: wenn ich etwas tue und gleichzeitig das Gefühl habe, es entspringt einfach nur mir selbst, nicht meinen Bedürfnissen, anderen zu gefallen oder etwas zu tun, weil andere das wollen oder weil die Gesellschaft es erwartet oder weil ich meine, ich müsste es tun, weil jemand anders das gut findet oder oder oder … wenn ich es tu, weil es einfach nur aus mir entspringt, es ist sozusagen 100 % meins oder vielleicht auch nur 80 %, egal, soviel wie möglich Ursprung in MIR. Das ist wichtig. Dann läufts. Witzigerweise. Möglicherweise sind auch die Phasen wichtig, in denen ich etwas getan habe aus anderen Gründen, damit ging es mir vielleicht eben NICHT so gut oder es funzte nicht oder ich trat auf der Stelle, DAS macht mich dann nachdenklich bestenfalls und ich fange an, zu überlegen und vielleicht etwas zu verändern. Es fühlt sich einfach dann nicht ‚richtig‘ an. Aber man kann es nur selbst sehen oder fühlen und den Mut haben, es entsprechend zu verändern.
        Ich persönlich merke eben zur Zeit, was für einen Unterschied das macht. Und ich staune. Echt!!
        Und trotzdem bin ich, was ich bin, durch ALLES, was ich je gemacht habe. Auch wenn es Mist war. 😉
        Insofern kann ich mich eigentlich entspannen. Via hat Recht: es wird alles irgendwie gut sein.
        Vielleicht ist das auch ein sehr spiritueller Gedanke.
        Wer weiß.
        Wir diskutieren das mal. 😉
        Gute Nacht!!!! Andrea

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      5. Das hast du echt wunderbar beschrieben. Genau so sehe ich das auch. Das schöne ist ja, wenn man das so sieht und begriffen hat, dass man ja eigentlich keine Angst mehr haben muss wie es weiter geht, weil man ja gelernt hat, wie man gute und schlechte Erlebnisse in sein Leben einbaut. Leider geht das nicht immer so einfach die Sache so zu sehen. Dennoch ist es ein Prozess in dem man lernt die Sache so zu sehen und anzuwenden.
        Klar, ich denke schon, dass wir verstehen, was man mit Zentrum meint. Trotzdem ist es sehr schön mal darüber zu reden, weil man vielleicht auch neue Wege lernt dort hinzukommen. Würde mich sehr freuen, dass mal zu bequatschen.

        Liebe Mittagsgrüße, Markus

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      6. Nein, das so für sich zu sehen, ist nicht einfach und gelingt auch nicht immer. Manchmal braucht es eine lange Zeit dafür. Wenn man aber durch Täler gegangen ist und weiß, dass man wieder aufsteigt, klarer sehen kann, sich selbst wieder erreichen kann und die erlebten Dinge auch ihren Platz finden können, dann ist das eine mutmachende und motivierende Erfahrung, die für weitere Erfahrungen helfen kann.
        Aber all diese Dinge sind Prozesse, die manchmal eine lange Weile dauern. Das gehört dazu.
        Das können wir sehr gern irgendwann mal abendfüllend bequatschen! 😉 Ich bin dabei!!
        LG, Andrea

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      7. Recht haste!!! Es gibt vielleicht auch Prozesse die vielleicht gar kein Ende haben… …trotzdem kann man aus seiner positiven Erfahrung lernen gerade diese Prozesse weiter voran zutreiben, mehr lernen sie zu bewältigen, sie steuern lernen und einfach mal dran glauben dass man sich eine ständige Verbesserung schafft.

        Sehr gerne !!! 🙂 Bin auch dabei!!
        LG, Markus

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    1. 🙂 vielen Dank!!! Das stimmt: es hat etwas Freies und genauso habe ich mich auf gefühlt, als ich diese Bilder geschossen habe. Toll, wenn man das aus ihnen heraus lesen kann. Das freut mich sehr. Ich kann mich noch so gut daran erinnern …
      Und das mit dem ’sich selbst im Weg stehen‘, das kenne ich sehr gut!! Freiheit fängt im Kopf an 😉

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      1. „Freiheit fängt im Kopf an“, ein toller Satz! Mir geht es bei Deinen Beiträgen ziemlich oft so, dass ich das Gefühl hab, ne Menge rauslesen zu können. Für mich, aber auch was Deine Empfindungen angeht. Ich finde das immer wieder sehr spannend, macht Spaß so 😉

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      2. 🙂 oh, das freut mich jetzt aber richtig!! Stimmt ja auch, ich verarbeite in meinen Bildern und Beiträgen ziemlich viel eigenes Kauderwelsch. Besonders cool, wenn jemand das zu lesen versteht! Und das dann wiederum eigene Gedanken und Empfindungen beim Betrachter anregt. Wunderbar! Ich bin begeistert!! 😉
        Danke dir.

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    1. 😊😊 ja, das drängt sich einem irgendwie auf 😉
      Dankeschön, ich liebe diese Sicht von oben auf die Wolkendecke. Es fühlt sich tatsächlich ziemlich frei an da oben, obwohl man ja eigentlich in diesem fliegenden Kasten festsitzt 😉

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