Riesige Räder

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Das Leben dreht sich,

es dreht sich und dreht sich …

und wenn ich mich auch phasenweise mit drehe,

schaue ich der Welt zu manch anderen langen Zeiten

einfach nur beim Drehen zu.

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Variationen über riesige Räder

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15 Kommentare zu „Riesige Räder

  1. Tolle Worte am Anfang… Zuschauen finde ich sehr gut, tut manchmal auch einfach nur gut! Besser als das ständige mitdrehen, da verliert man viel zu leicht den Überblick 😉 So bekommen eingentlich leblose Dinge wie Riesenräder eine ganz andere, tiefere Bedeutung. Schön!!

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    1. 😊 stimmt, wobei ich mir in diesem Fall noch gar nicht sicher war, wie ich das für mich finde.
      Manchmal ist Zuschauen auch irgendwie komisch, verbunden mit der Sehnsucht, sich auch drehen zu wollen, anstatt nur Zuschauer zu sein und manchmal ist Zuschauen auch einfach das Richtige …
      Wie auch immer: die Räder eignen sich jedenfalls gut für diese Symbolik 😉 Danke dir!

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  2. Ein wunderschoener Text. Ein Gedicht. …und dazu diese tollen Bilder (Du, ich glaube eins kenne ich 🙂 ).

    Ein Riesenrad, dass mal eben einen Teil des Lebens erklaert.

    Man sitzt drin.. ..es geht auf…es geht ab… …vor.. …und zurueck… …obwohl es die Richtung doch gar nicht aendert. Die Dinge am Boden rasen vorbei, wenn man sie passiert. Oben angekommen geniesst man die Freiheit und den Ueberblick. Dann geht es wiede abwaerts. Kann man sich von dieser Wahrnehmung loesen? Koennen die Menschen in der Gondel vielleicht dazu beitragen, dass man eine ganz andere Welt empfindet, in dem man sich nur auf sie konzentriert.

    Man steht draussen… …ein fixierter Punkt dieses Rades beschreibt einfach nur eine Ellipse …oder einen Kreis, wenn man in Zentrum der Achse steht… …und nur dann. – Nur beobachten kann sehr schoen sein. Durch einen Schritt zurueck kann man sich vielleicht Dinge in diesem drehenden System besser erklaeren. Man lernt das System vielleicht besser kennen und man kann es vielleicht auch einfach nur geniessen zuzuschauen… …aber man wird nicht die Emfindung haben, die man fuehlt, wenn das Rad sich der hoechsten Stelle naehert.

    Irgendwann hat man aber auch den Dreh raus, sich manchmal gleichzeitig in beides zu versetzen.

    Liebe Gruesse, Markus

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    1. Danke, lieber Markus. 🙂
      ja, irgendwie ist das Riesenrad eine gute Metapher fürs Leben. Kam mir jedenfalls neulich so vor … es gibt eben so unterschiedliche Phasen im Leben: manchmal steht man da, alles dreht sich und dreht sich und man selbst fühlt sich als Zuschauer, mal wohl und mal unruhig und irgendwie nicht zufrieden, weil man sich vielleicht lieber mitreden würde. Manchmal kann Zuschauen auch perfekt sein. Und manchmal wieder steigt man einfach ein und dreht sich mit und kommt auch an den höchsten Punkt.
      So ist es mal so und mal so …
      Nur das ging mir durch den Sinn bei diesen Bildern.

      Liebe Grüße, Andrea

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      1. Das bloede ist ja oft nur, dass man es nicht immer bestimmen kann was man wann gerade machen moechte. Geht mir auch oft so, liebe Andrea. Aber irgendwie wechseln sich die Phasen im Leben aber auch ab, wann man nur reagiert oder wann man agiert und selbst bestimmt. Versuche mir dann immer zu merken, was ich genau getan habe oder was genau passiert ist, als ICH das Steuer wieder in die Hand genommen habe. Bloeder weise vergesse ich das dann aber manchmal, denn wenn man das Steuer in der Hand hat, will man sich ja nicht unbedingt an ’schlechte Tage‘ erinnern… wieso auch… ..laeuft ja. Sollte man aber, um zu lernen.

        Liebe Gruesse, Markus

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      2. Stimmt, da hast du Recht. Die Erinnerung an schlechte Zeiten ist durchaus sinnvoll, genau wie die Erinnerung an gute Zeiten, wenn es einem mal nicht so gut geht. Und sich zu erinnern, dass man es geschafft hat, da raus zu kommen…. aber es ist eben ähnlich wie mit einem Schnupfen, wenn er weg ist, fällt es einem eigentlich auch nicht wirklich auf. Er ist eben weg 😉
        Ist ja auch gut so.
        LG, Andrea

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      3. Für das Vergessen ist ein Schnupfen glaube ich ein super Beispiel (ausser keiner räumt die verknüllten Taschentücher weg 😉 ). Man könnte es auch den ‚Undank einer schleichenden Verbesserung‘ nennen. Vielleicht braucht der Mensch ja einen Quantensprung um sich zu erinnern. So, wie der Moment in dem Zahnschmerz plötzlich nachlässt. Da ist dann ein Moment da, den man sich merken kann und man konserviert das Gefühl. Ich glaube bei einem Streit ist es ähnlich. Lässt man den Streit einfach ausklingen, ist er irgendwann vielleicht auch weg. Gibt es eine direkte Diskussion oder Entschuldigung… …einen Moment den man geniesst und sich merkt, weil er so positiv ist… …und man wieder die Bestätigung hat, dass man mal wieder Recht hatte! 😀 😉 😉

        Lass es uns mal mit einer spontanen Verabschiedungsformel probieren, vielleicht geht das ja auch:

        Das war ein wirklich sehr schöner Artikel von dir, liebe Andrea. Wünsche dir noch einen…

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