Mit unseren Augen III

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Jeden Morgen, Mittag, Abend die Routine …

Wiederholung, Bewegung, Vakuum.

Gleichmaß, Menschen, Gesichter, Anonymität.

Besinnen auf den Tag, abschalten, ablenken.

Einer unter vielen sein.

Unterwegs.

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Ein Jetamele & Pointblank-Projekt

Das Gegenstück findet ihr wie immer auf Pointblank!

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19 Kommentare zu „Mit unseren Augen III

  1. Sehr schöne Worte zur Einleitung. Trifft eigentlich viel mehr das Gefühl was ich beschreiben wollte. Meins ist mir doch ein wenig zu düster.

    Witzig, dass wir zweimal die gleiche Reihenfolge haben. Bei dem Eingangshallenfoto von uns fiel mir erst gestern auf, dass beide genau im gleichen Moment aufgenommen wurden. Das sieht man an den beiden Männern (Sakko links, Rucksack rechts) die gerade durchs Bild laufen. Du stehst mir denen fast auf einer Linie… …na okay, vielleicht habe ich ne Sekunde später draufgedrückt. Siehste, hat sich doch voll gelohnt mir mal wieder ins Bild zu latschen. 😀 😉

    Liebe Grüße, Markus

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    1. 🙂 stimmt, das ist mir auch aufgefallen… lustig. Ach, mach ich doch gerne … du weisst ja, ‚Andrea-Wimmel-Such-Bilder‘ finde ich witzig … 😀
      Irgendwie war mir gar nicht nach vielen Worten, die paar reichten mir schon. Es beschreibt ja eher etwas Monotones, ein Gleichmaß, als etwas Düsteres, wie ich finde. Obwohl, wenn ich an diese Metrostationsbesuche denke, war das alles andere als monoton 😉
      Trotzdem hat der öffentliche Nahverkehr immer ganz viel alltägliches zu bieten, sehr spannend. Ich mag das.
      Tja, die Bilder wollten wohl in diese Reihenfolge … 😉

      Grüße, Andrea

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      1. wie schön, dass das Wort ‚wimmeln‘ seit September endlich auch mal eine zweite Bedeutung bekommen hat, weil sonst ja nur Haie wimmeln tun… ….jetzt wimmelt es auch vor Andreas. Toll! 🙂 🙂
        Ich glaube bei mir hängt es von der Tagesform ab, welche Stimmung Metros bei mir auslösen. Es gibt oft eine freudige Neugier einfach Leute zu beobachten oder, wenn man in Urlaub ist), eine Anreise zu geniessen. Es gibt da aber auch ein düsteres Gefühl in meinem Kopf, bei der ich den schweigenden, monotonen Weg zur Arbeit meine. Habe da oft noch das Bild im Kopf, als die Leute früher auf meinem Weg zur Arbeit im Stahlwerk diesen langen, dunkelen Weg schweigend und mit gesenktem Kopf durch die Dunkelheit der Fabrikhallen bahnten. Man hat irgendwie immer überhaupt keine Emotion gesehen, nur Gestalten die monoton dahinschleichen. Fand ich immer super bedrückend. Vor allem im Winter.

        kam gerade im Radio: manche ÖPNV Kontrolleure setzten als Abschreckung gegen Schwarzfahrer eine ganz neue Waffe ein. Sie verraten Schwarzfahren gegen ihren Willen wie aktuelle Filme oder Serien enden. „..so, Andrea, … kein Ticket!… …LOST endet so:…..“ Hammer 😀

        LG, Markus

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  2. Und auch hier, ganz wunderbar!!! Hab grad bei Markus auch geschaut, wirklich eine geniale Locations um Bilder zu machen. Bin ganz neidisch 😉 Muss ich dringend auch mal probieren. Dann halt in Stuttgart 😉 Ist mit Sicherheit immerhin übersichtlicher 😉 Toll gemacht!

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    1. Dankeschön!! 🙂
      Also, ich finde nicht alle U-Bahn-Stationen so reizvoll wie die in Moskau. Und sie schönsten haben wir gar nicht gesehen, weil wir gar nicht soviel Zeit hatten. Es muss da ganz beeindruckende geben, mit viel Stuck und Blattgold an den Wänden, riesige Hallen, ein Hauch aus einer anderen Zeit. Man erahnt das ja hier schon ein wenig…
      Ich bezweifle, dass Stuttgart das zu bieten hat ;), aber ich will meinen Mund mal nicht zu voll nehmen. In HH gibt es ein paar wenige so interessante Stationen. Die wollte ich auch alle mal abklappern, ein paar habe ich schon im Kasten. Aber die Zeit, die Zeit …. 🙂

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      1. Also in einem Punkt kann ich Dir ganz sicher Recht geben, Stuggi hat definitiv keine so prachtvollen Stationen… Aber gemessen an den Möglichkeiten würde ich halt mal gaaaanz klein anfangen 😉 Am besten mit der örtlichen Bushaltestelle :DD

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  3. Ich glaube, ich müßte erst einmal ein paar Züge abwarten, bevor ich überhaupt in der Lage wäre in solch einer Location das erste Bild zu schießen. Diese großartige Architektur verbindet man am ehesten mit einem Museum oder Palast und hier ist es Alltagskulisse. Dazu der Gleichmut der Passagiere ist wohl der eigentliche Kontrast, der einen dort beeindruckt.
    LG kiki

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    1. 🙂 ja, man staunt tatsächlich, das ging uns auch so. Gewaltige Größe für eine Metro-Station, in der Normalität und Alltag vorherrscht. Das widerspricht sich fast.
      Und dabei waren wir noch nicht mal in den Stationen, in denen Blattgold und Stuck in noch viel umfangreicherer Art zu sehen sind. Trotzdem … aber es fiel gar nicht schwer, zu fotografieren 🙂
      LG aus HH, Andrea

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  4. Hallo Andrea,
    Oh, da will ich auch hin. Spannend, wiedermal, mit jemand anderem zu fotografieren und dann die Bilder zu vergleichen. Aber eigentlich reichen mir auch deine Sichtweisen, sogar eher als die anderen.
    Auch hier wieder einige Bilder die mir besonders gut gefallen, das erste finde ich stark, wahrscheinlich weil ich länger dran hängen geblieben bin. Das V, der Mensch im rechten, der im linken? Fenster.
    Beim 2. Bild die Verbindung aus Technik und alter Architektur. Alleine dieses Thema könnte man in einer eigenen Serie verarbeiten.
    Nicht zu vergessen der rote Stern auf grünem Grund….
    Grüße in die Nacht.
    Jörg

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    1. Ja, das solltest du mal machen.
      Die Metro in Moskau ist beeindruckend. Es hätte noch viel mehr (und ich glaube, noch stärkere) Stationen gegeben, aber wir hatten nicht soviel Zeit. Ich war ja zum ersten Mal dort und hatte ohnehin überall offenste Augen. Da ließen sich diverse Projekte mit bestücken.
      Ich freue mich, dass du meine Sichtweise so schätzt. Diesmal ist ja vor allem interessant, zu sehen, dass sich die Bilder recht ähnlich sind. Das ist nicht überall so gewesen, wie wir ja schon gezeigt haben. Manchmal guckt jeder woanders hin. Vielleicht sind solche Orte einfach Blickfänge für Architektur, Geschichte und gleichzeitig Bewegung. Die Kombination aus alt und modern ist natürlich reizvoll, deshalb hätte mich eine Station mit Blattgold an den Wänden schon auch mal interessiert 😉 Und der Gedanke, in Kleidern der Jahrhundertwendezeit durch die Metro zu stolzieren, hat einen gewissen … Reiz. Das wäre dann aber nochmal eine eigene Fotoserie.
      In HH habe ich mich auch schon an einer Sammlung durch die SBahn-Welt versucht, aber irgendwie lässt es sich nicht so gut greifen bisher, aber wer weiß, vielleicht finde ich den ‚richtigen‘ Zugang ja noch 😉
      Liebe Grüße gen Süden,
      Andrea

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