Betrachtungen

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Ich liebe die Betrachtung von Details.

Die Beobachtung von Ausschnitten,

kleinen Bewegungen,

Minenspielen, Blicken, Momenten.

Alles Teile eines kompletten Ganzen.

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35 Kommentare zu „Betrachtungen

  1. Einfach toll. …schon wieder eine Serie die wohlfein durchdacht ist und einfach Charakter hat. Man kennt ja schon dein gutes Auge für Details. Deine Fähigkeit kleine Dinge groß darzustellen und sie transparent zu machen. Damit transportierst du unheimlich viel und machst es greifbar und bewundernswert. Beeindruckend ist hier aber, wie kompakt und rund die Serie ist.

    Alle diese Bilder haben eine sehr schöne warme Intimität. Man ist so nah dran. Ja ich glaube es ist genau das was viel Gefühl transportiert. Du gehst für uns sehr nah ran. Wann hat man im Alltag mal die Möglichkeit so nah an Menschen zu kommen. Der Reiz steckt glaube ich auch darin, sich als unsichtbaren Beobachter zu fühlen. Ich kann so lange auf das Bild schauen wie ich möchte und habe so die Möglichkeit immer mehr Details zu entdecken. Im Leben geht das meistens nur durch einen flüchtigen, schüchternen kurzen Blick.

    Du arbeitest mit sehr schönen Kontrasten und Schatten, die eine unglaublichen plastischen Raum schaffen. Man kann wirklich sehr tief in das Bild hineinschauen. Das letzte ist so intensiv, dass man quasi meint, die Unterschiede im Wesen der beiden Menschen zu sehen. Ein echt unglaublicher ‚Augenblick‘.

    Liebe Grüße, Markus

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    1. Vielen Dank, Markus!! Soviel Lob …. 🙂 Ich freu mich.
      Vor allem darüber, dass du das so verstehst, dass du es so empfindest, dass die kleinen Ausschnitte, die ich manchmal zeigen mag, dazu beitragen, dass diese Ausschnitte durch die Art, wie ich sie festhalte, bewundernswert werden. Das ist eine schöne Aufgabe, den kleinen Dingen Aufmerksamkeit zukommen lassen. Dass sie gesehen werden.
      Stimmt, in der Realität betrachtet man Leute selten aus der Nähe so lange, weil es auch leicht aufdringlich werden kann. Aus der Ferne allerdings kann man das auch tun. Man entdeckt eine Menge. Ich freue mich darüber immer wieder, weil es ein schöner Weg ist, Menschen zu sehen. Wenn man sie beobachtet. Ohne Paparazzi-Manier …

      Es freut mich sehr, dass dir die Bilderserie gefällt. Mir liegt sie am Herzen.

      Herzliche Grüße, Andrea

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      1. Habe mich auch sehr über die Inspiration gefreut, die diese Serie bei mir ausgelöst hat. Habe danach auch sofort ein paar ‚Menschenfotos‘ gemacht. 🙂 Ist sogar schon eine Serie raus geworden. Wirst ja sehen… …okay, hat natürlich ein anderes Thema… …trotzdem viel mit Menschen genau beobachten zu tun. 🙂

        Herzliche Grüße zurück, Markus

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      2. ….Danke nochmals für die schöne Inspiration. Finde ich echt schön, wenn man SO ETWAS sieht und gleich losziehen möchte auch so was ähnliches zu machen. Da kann ma noch so schöne Worte schreiben… …DAS ist genau das was eigentlich zählt. Inspiriert werden. Cool! DAS ist Austausch. 🙂
        hubbelige Grüße zurück,
        Markus

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      3. Sehr gerne doch. 🙂
        Genau, das ist Austausch und gegenseitige Inspiration. Apropos: ich war heute in einer Fotografie-Ausstellung und die hat mich auch wieder fasziniert und inspiriert. Man merkt es ja, wenn dieses Gefühl kommt, die Neugier und die latente Begeisterung die Kurbel im Hirn andreht, wenn ein Funke übergesprungen ist. Sehr cool. Ich freu mich drüber.
        Und Austausch weiter gerne, immer wieder.

        LG, Andrea

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      4. Oh toll. Was war das den für eine Ausstellung?
        Ja, genau, Fotoausstellung sind auch für mich eine riesige Inspiration. Selbst wenn ich vorher denke, dass es eigentlich gar nicht so mein Geschmack ist. Steht man erstmal vor einem großen Druck der an der Wand hängt, ist man echt bewegt, weil das Foto so greifbar wirkt. Ist schon echt was anderes als der WP Reader oder ein Fotoblog. Man scrollt sich halt nicht einfach durch die Ausstellung und denkt ‚Like‘, ‚Like‘, ‚tolles Foto‘, ‚Like’… …irgendwie wird man in einem ganz eigenen Tempo langsam gespült… …ne, nicht gespült, man dümpelt schön von einem Bild zum anderen und lässt sich inspirieren. Genau, die Kurbel im Hirn… Das tut immer sehr gut. Mache ich eigentlich viel zu wenig.
        Auf ganz viel Austausch!!!!!!!
        Liebe Grüße, Markus

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      5. Ich war im Haus der Fotographie bei ‚Peter Keetmann‘, eine Retrospektive. Spannend. Zunächst dachte ich, mal sehen, irgendwann ist dann der Funke übergesprungen. Schwarzweiß-Fotografie.
        Der Mann hat sehr viel ausprobiert, hatte einen Sinn für Details, den ich sehr inspirierend fand. Er hat viel mit Licht und Belichtungszeiten und Mehrfachbelichtungen herumexperimentiert. Ich habe immer wieder eine Hochachtung vor all jenen Fotografen, die mit ganz anderen, analogen Mitteln so beeindruckende Bilder gemacht haben. Das ist ja heute so einfach: klick, ist es was geworden?? Nö, löschen, nochmal. Zack … oder man schießt eben gleich zehn, dann wird schon eins dabei sein. Damals war es aber ja anders.
        Na, es wirkt wirklich anders, so eine Fotografie im Rahmen, an der Wand, sortiert in Reihen oder zu Themen oder zu Lebenszeiten. Und dann so viele Bilder eines Künstlers. Man erfährt eben auch etwas darüber, wie der die Welt gesehen hat. Und manche Bilder haben mich irgendwie angerührt, weil der so Dinge gesehen hat, die oft untergehen.
        Cool, lohnt sich. 🙂
        Ich entdecke das gerade für mich: bei anderen Fotografen schnuppern gehen …. 😉
        Liebe Grüße, Andrea

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      6. Ich habe mir die Sachen mal kurz gegooglt. Fand das echt spannend. Details, Experimente… …und alles analog. Cool. Echt meinen Riesenrespekt vor Fotografen, die so arbeiten/gearbeitet haben. Ich wünschte mir auch das zu tun. Echt ein großer Traum, weil man dann komplett etwas über den ganzen Prozess SELBST ERSCHAFFEN HAT. Wow. – Mich zwickt es immer ein wenig, wenn ich Lightroom rechtfertige, weil man ja EIGENTLICH fast da gleiche macht. (das ist jetzt eine gaaaanz lange Diskussion , extra Thema). Das ist schon ne andere Liga. Andererseits habe ich aber über die digitale Fotografie auch eine Möglichkeit MICH auszudrücken… …worüber ich sehr, sehr froh bin, da ich es vorher in noch keiner Form so geschafft habe. Aber wer weiß, vielleicht habe ich ja mal die Muße auch umzusteigen.

        Bilder an der Wand berühren mich sehr… und Inspiration durch andere Fotografen ist was ganz tolles. Fühle mich dan immer sehr lebendig. Kann dir ja auch mal ein paar schöne Fotobücher zeigen. Macht Spaß und bereichert, motiviert und inspiriert.

        Liebe Grüße, Markus

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      7. Ich sag dir was, IRGENDWANN machen wir mal eine Ausstellung zusammen. 🙂
        Einfach, weil es so inspirierend ist und die Perspektive verändert, wenn man sich überlegen muss, WAS wollen wir zeigen und was erzählen, WIE wollen wir das gestalten und WAS ist eigentlich unsere Idee. WELCHE Bilder geben wieder, was unsere Idee, Geschichte ist. Du müsstest es ja wissen, gell? Was das mit einem macht und wie es den Blickwinkel noch einmal verändert. Es ist ein Unterschied, ob ich die Bilder im Blog zeige oder ob ich sie öffentlich an Wände hänge. Vielleicht sollte man gleich ein Blogger-Geminschaftsprojekt daraus machen 😀 Wir gründen die Gruppe: blablabla…. haben die doch früher auch immer gemacht. Keetmann hat das Projekt ‚Fotoform‘ mit einigen anderen gegründet, die haben sich bestimmte Regeln gesetzt, bestimmte Aufgaben etc.
        Ich spinne gerade herum, aber ich kenne das, es zwickt einen in den Fingern.
        Und ja, der hat tolle Arbeiten gemacht. Soviel Experimentierfreude, was muss das Spaß gemacht haben, das alles zu entdecken, denn damals war das ja alles noch nicht so abgegrast. Er hat so Formen fotografiert, wo er die Kamera rücklings auf einen sich drehenden Plattenteller gelegt hat oben drüber eine an einem Faden aufgehängte Stricknadel. Mit Langzeitbelichtung (oder wie auch immer) hat er dann die kreis- und elliptischen Formen fotografiert 😀 Abgedreht, aber sieht schon cool aus.
        Na, wir werden darüber noch erzählen, ich überlege noch, ob ich mir den Ausstellungsführer zulegen soll, fand das wirklich spannend.
        Lange Rede, kurzer Morgen,
        lieber Gruß,
        Andrea

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      8. DAS MACHEN WIR!!! 100PRO!!!

        Genau wie du es beschreibst ist der Weg dorthin unendlich schön. Ich habe mir schon so oft die Beitrage auf Point Blank über die Ausstellung angeschaut. Die Gedanken an den ganzen Weg ebben echt nicht ab. Da steckt noch soviel positive Energie drin!!! So was ist unbezahlbar!

        Diese Gruppenarbeit mag ich auch. Es sollte zuerst ein kleiner Kern sein, der sich formiert, damit jeder sich als 100%Mitglied der Gruppe sieht und seine Aufgabe kennt und weiß, dass er nicht nur Gast in einer solchen Gruppe ist. Ich muss dir da sowieso mal was erzählen. Bin noch gar nicht dazu gekommen.

        Sehr, sehr, sehr schön und wohltuend, deine Begeisterung zu fühlen!!!!!!

        schönen Tag noch und lieben Gruß nach oben
        Markus

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      9. 🙂 Das mit der Gruppe war auch eher eine fröhliche Spinnerei, weil ich gerade so einen Bock auf sowas hatte. Ich weiß gar nicht, ob und wie ich das real so favorisieren würde. Gruppen sind immer so eine Sache, auf die ich nur so bedingt scharf bin.
        Aber so ein Projekt an sich ist toll. Das wissen wir ja. Macht einfach Spaß und man entwickelt sich gleichzeitig weiter. Und muss und kann seine eigene Arbeit nochmal in einem anderen Licht betrachten.
        Ich bin gespannt.
        Morgengruß, Andrea

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      10. Das schöne ist, dass es jederzeit möglich ist, also auch ganz gut planbar bezüglich Zeiten die gar nicht in Frage kommen. Hast ja das Feedback aus Russland gehört. Die wollen auch deine Bilder sehen. Können ja schauen wo man dass macht. ..obwohl Russland wäre schön. Wir können die Ausstellung ja auch auf Reise schicken und noch in der Botschaft ausstellen. Maya hat auch immer gute Ideen und Kontakte was Moskau betrifft…
        …oder willst du lieber die Deichtorhallen buchen?

        Vormittagsgrüße
        Markus

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    1. 😊 Ja, spannend. Jetzt würde ich natürlich zu gerne wissen, was genau dieses seltsame, unwohle Gefühl entstehen lässt. Was ist das Seltsame an dieser nahen Betrachtung?
      😊 ich danke dir!

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  2. Wow.
    Ich kann alles Lob nur bestätigen, rund, intim, sehr nah, in sich geschlossen. Aber auch das unwohle Gefühl von Paleica kann ich nachvollziehen. Das steckt aber in jedem Betrachter selbst. So nahe sieht man fremde Menschen nie, nur ganz lieben, nahen Menschen schaue ich so genau in die Augen, auf den Mund, auf die Haare auf der Nase. Wenn etwas fremd ist, bleibt man fern, sonst wird es unangenehm. Für den betrachteten. Das du das so intim hinbekommen hast, kannst du als ganz dickes Lob verstehen. Was mich aber interessieren würde, ob die beiden Menschen in den Bildern diese Gedanken nachvollziehen können.
    Das letzten Bild ist für mich das eindringlichste, man fühlt sich als Betrachter fast als eine von ihnen.
    Hm.

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    1. 🙂 danke, Jörg.
      Die Serie liegt mir am Herzen, aber es ist ja auch immer ein Experiment: wie sieht es aus, wie kommt es an, wie wird es gesehen, was löst es aus, was man zeigen möchte. Ich finde es einfach sehr interessant, wenn sich so verschiedene Aspekte heraus kristallisieren.
      Na klar, alles, was die Bilder mit dem Betrachter machen, liegt letztlich in ihm selbst. Der eine empfindet Unbehagen bei dieser Nähe, ein anderer legt seine Wahrnehmung auf etwas anderes und nimmt die Nähe anders wahr. Trotzdem freut es mich natürlich heimlich, wenn überhaupt etwas ausgelöst wird.
      Und ja, du hast vollkommen Recht, man geht vor allem an die Menschen so nah heran und betrachtet sie aus dieser Nähe detailgenau, die einem auch nah sind und wo die Grenzen anders gesteckt sind, als bei Fremden oder weniger nahen Personen. Wobei, ich hab einen ordentlichen Zoom :D, ich könnte, wenn ich wollte, aus bei denen nah ran… Aber so grenzüberschreitend bin ich dann nun doch auch nicht. Trotzdem empfinde ich gerade diese Nahaufnahmen so reizvoll, wann tut man das schon. Und es gibt so viele Details, die lohnenswert sind, wahrgenommen zu werden.
      Ich denke, die Bilder kommen hier auf dem Blog auch sehr groß rüber, so dass das Gefühl entsteht, man stünde direkt vor den Personen…
      Ob diese Menschen diese Gedanken nachvollziehen können?? Ich frag sie mal…
      Danke dir für deine Worte.
      Gruß, Andrea

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  3. Es gibt eben auch noch eine kleine Welt neben unserer Großen, Weiten. Es beruhigt mich immer ungemein, mal vom Großen wegzuschauen und nur auf die Details zu achten.
    Deine Bilder haben das sehr schön widerspiegelt 🙂

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    1. Ja, die gibt es und es kostet manchmal etwas Überwindung, sich in sie hinein zu begeben. Aber es hat, das finde ich wie du, etwas sehr Beruhigendes und Horizont-Erweiterndes. Witzigerweise wird die Welt fast ein wenig ‚größer‘, wenn man ins Kleine geht …
      Dankeschön. Deine Worte freuen mich sehr. 🙂

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