Unterwegs

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Unterwegs quer durch das Land bei Regen und grauem Himmel.

Wenn ich innerlich unterwegs bin, fehlt mir zunächst meist klare Sicht.

Es dauert gefühlte Ewigkeiten,

in denen Gedanken vorbei strömen, Gefühle auftauchen,

Gewohntes in Bewegung gerät,

durchgerüttelt und neu zusammen gesetzt wird.

Am Ende offenbart sich ein helles warmes Licht.

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25 Kommentare zu „Unterwegs

  1. Ach, das tut gut! Einfach nur draufschauen und mitreisen. Sehr schoen. Ich mag diese Farben der fluechtigen Momente. Ich mag auch deine schoenen Worte dazu. Jedes Bild wie ein Puzzle, fragil zusammengesetzt haelt es vielleicht nur einen Moment stand. Einen AUGENblick eben. Der aber reicht, um im Daumenkino des Dahinreisens Platz fuer den naechsten Augenblick zu machen. Rauten ergeben Linien, ergeben Rahmen aus Licht das vom Auge zusammengehalten wird (erstes Bild, wahnsinnig schoen). Sind am Anfang noch Bruchstuecke der realen Welt draussen erkennbar, zerlegen sich die Gedanken bis ins kleinste, um gegen Ende der Reise wieder zu einem neuen Ganzen wie von magischen Haenden zusammen gesetzt zu werden. Der Kopf ist frei. Vor einem, ein neues Blau getragen von einem warmen Gelb, dass einen wie durch ein Fenster blicken laesst, das einem viel neues verspricht.

    Danke fuer’s mitnehmen auf diese Reise, liebe Gruesse, Markus

    PS: Das Bild mit den Haenden mag ich auch sehr. Irgendwie zeigt es, dass hinter diesen rauschenden Bildern ein echter Mensch steckt. Mag ich wirklich sehr.

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    1. 🙂 ach, das klingt schön. Das waren wirklich ganz flüchtige Momente, eben genau, wie man wahrnimmt, wenn man reist. Man blickt hinaus, sieht etwas und schon ist es vorüber. manche Dinge wiederholen sich auch scheinbar ewig, zB Strommasten. Oder gedanken 😉
      Aber im Grunde ist da eine Bewegung. Die sich schwer festhalten lässt. Und irgendwann stellt sich bei mir auch eine gewisse Verschwommenheit ein, ein lustiger zustand.
      Und ja, klar, es musste doch irgendwo auch mal klar werden, dass die Bilder noch von einem Menschen aufgenommen wurden 😉
      Danke dir!!
      Liebe Grüße, Andrea

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      1. Das ist wirklich sehr schön umgesetzt. Es macht die ganze Sache so greifbar und verständlich. Ich glaube jeder hat ein vielleicht ähnliches Gefühl beim Reisen.. ..ne, nicht Gefühl, es ist mehr der Prozess der ähnlich ist.. ..deshalb ist deine Serie auch ein schönes Manifest, das uns daran erinnert. Frage mich oft was die anderen wohl gerade denken, die mit mir im Zug sitzen. Da gibt es immer ein paar Effiziente, die die ganze Zeit am Laptop arbeiten. Die Rumkrohser, die abwechselt was lesen, häkeln oder Rätsel machen… …und eben die Gedankendümpler, die sich einfach treiben lassen. Bei mir ist es oft ein Mix aus Ideen aufschreiben (am Anfang) und dümpeln. 🙂
        Das Bild, das zeigt das dort ein Mensch reist, finde ich ganz wichtig für die Serie.

        Lieb Grüße, Markus

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      2. Ja, alle reisen unterschiedlich und dennoch kommen einem wohl manche Momente des anderen sehr bekannt vor.
        Reisen über einen längeren Zeitraum im Zug oder Flieger sind ja auch ein ‚Zeitloch‘. Man kann nur bestimmte Dinge tun und das andauernde Getöse oder Gebrumme macht einen auf Dauer etwas dösig 🙂
        GutenMorgenGruß, Andrea

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      3. ..wie lange ging die Reise eigentlich. Das sind doch locker 8h, oder so? Das ist dann ja noch mal eine ganz andere Hausnummer, verglichen mit meinen 3,5h Reisen, die ich so kenne. Da ist das Gefühl was man die ersten 1 bis 3h so hat (mit all dem Rumgehibbel, Sudoku Anfällen, Knipsattacken, „Fahren sie auch in den Süden?“ „..sieht wohl ganz danach aus!..“) irgendwann ziemlich schnell abgeharkt und man geht in eine Tiefenentspanntheit, -traurigkeit, -glücksgefühl oder -treibenlassen über. Das andauernde Schaukeln und Getöse hat aber echt einen meditativen oder Dösigmacheffekt. Manchmal ist einfach Bubumachen auch ganz schön. Passiert mir aber eher selten.
        FrischerKaffeeduftGrüße zurück, Markus

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      4. Na, man fährt von hier aus ca. 6 Stunden mit dem Zug, aber wenn man den Weg zum Bahnhof und in München Ann von dort zum Zielort mitrechnet, ist man locker acht Stunden unterwegs. Schon lang.
        Aber ich finde, das geht immer sehr schnell rum. Ich genieße das sehr. Vielleicht, weil in diesen acht Stunden meistens echt niemand etwas von mir will 😉
        Ich werde auch eher dösig, arbeiten fällt mir schwer im Zug. Ein angenehmer Zustand.
        LG, Andrea

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    1. Oh, das freut mich. Ja, unterwegs sein ist ja nicht immer licht und leicht (ach, was wäre das schön 😀 …), aber immerhin ist man unterwegs. Durch alles Verschwommene und sich ewig zu wiederholen scheinende winkt irgendwann auch sowas wie Zuversicht, dass es doch noch was werden kann 😉
      Danke, liebe Paleica.

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  2. Das ist genial! Könnte ich mir super als Ausstellung vorstellen. Erst am Wochenende war ich in nem tollen kleinen Lokal, da waren ganz ähnliche Bilder ausgestellt. Ich mag dieses surreale und verwischte an den Bildern. Die angenehmen Farben… Ein echter Vorteil der kälteren und eher düsteren Jahreszeit. Favoriten sind die beiden ersten und die zwei letzten 😉

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    1. Oh, cool, das ist ein tolles Kompliment!!! Echt mal, eine Ausstellung …
      Ich hab schon überlegt, ob ich sowas mal als Serie (oder Auszug davon) auf Holz ziehen lasse … mal schauen. 😉
      Danke dir. Wobei ich zugeben muss, dass mir langsam hellere Farben auch nicht schlecht gefallen würden 😀
      Dieses Regengrau ist nervtötend. Aber es wird, es wird.

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      1. Jaaaa…. ich mach das!
        Und es stimmt, ich war neulich in den Deichtorhallen in einer Foto-Ausstellung und dachte, dass es einen riesigen Unterschied macht, die Bilder auf Fotopapier an der Wand zu sehen, auch wenn sie zT gar nicht so groß waren …
        Danke! 🙂

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      2. Aber es stimmt. Bilder wirken auf Papier, auf Holz oder auf anderem Material einfach anders, wertvoller vielleicht. Keine Ahnung. Aber sie an der Wand zu sehen, ist und bleibt ein Unterschied. Zum Glück 😉

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