Doppelt & Dreifach

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Gibt es nur eine Welt?

Nicht noch eine Welt dazwischen?

Wie sähe es aus, wenn die Scheibe keine Grenze,

sondern eine Tür wäre?

Was passiert an der Schwelle,

wo alles aufeinander trifft?

Was ist Innen, was Außen, wenn alles verschwimmt?

Und was ist es, was ich nicht sehe?

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22 Kommentare zu „Doppelt & Dreifach

  1. Bild 1 und 2 und das zum Schluß find ich mega gut!! Wie ein Blick in eine zweite Welt, eine Scheinwelt… Toll umgesetzt und dann herausgearbeitet. Ich hab neulich mal angefangen mich auch mal an diese Doppelbelichtungen zu machen. Leider kam wie viel zu oft mal wieder was anderes dazwischen… Aber so ist das halt… Auf jeden Fall hat mich die Serie mal wieder dazu veranlasst, die Zeit irgendwie freizuschaufeln, scheint sich zu lohnen 😉 Tolle Arbeit!

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    1. 🙂 oh, das freut mich!!!
      Tatsächlich sind das keine Doppelbelichtungen, auch wenn sie so aussehen 😉
      Und Spaß gemacht hat es dennoch, als ich das erste entdeckte, war ich die ganze Zeit auf der Suche nach mehr …
      Freut mich, wenn es dich kickt, dann kann ich gespannt sein, was bei dir demnächst so zu sehen ist.

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      1. Na wenn das so ist, und sogar Kuhno mit den angesprochen Doppelbelichtungen nicht ganz richtig liegt, hast du wohl deine Sache richtig gut gemacht 😛 Jetzt rätsele ich an der Technik aber… 🙂

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      2. 😀 😀 … ja, ich amüsiere mich auch schon, es gab noch mehr Interpretationen in diese Richtung.
        Das hier ist/war aber noch viel einfacher: es sind Mehrfach-Spiegelungen in der Scheibe eines fahrenden Busses (von innen). Als ich entdeckte, dass der Lichteinfall solche Doppelbilder produzierte, musste ich sie sammeln und sah sie plötzlich überall. Mit ein wenig Nachbearbeitung werden sie überdeutlich. Im ersten Bild allerdings spiegelt sich die Fassade des Hauses in den Scheiben des Hauses auf der anderen Straßenseite.
        Du siehst: ganz einfach 😉 Man muss nur die Augen aufmachen!

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      3. Danke für die Aufklärung, da hast du uns aber alle recht verblüfft aussehen lassen 🙂 Aber danach habe ich auch versucht drauf zu achten, und viele dieser Spiegelungen selbst gesehen. Tolle Arbeit 🙂

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      4. 🙂 Ja, ich weiß, das war ein kleines Amüsement für mich. Allerdings habe ich gar nicht damit gerechnet, dass alle das für was anderes halten. Inzwischen weiß ich schon warum, aber irgendwie hab ich daran nicht gedacht 🙂
        Ja, geh sie suchen, fasziniert. Habe heute schon wieder mehrere gesehen. Mich erfreut das jedes Mal, weil es ein wenig so ist, dass das meistens die anderen nicht sehen 😉 Und ich komme mir irgendwie auserwählt vor 😀

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      5. Auserwählt ist ein cooles Wort, da musste ich jetzt schmunzeln 🙂 Einen Hauch davon fühle ich auch hier und da, wenn in mir Gedanken auftauchen, bei denen ich es für unmöglich halte, dass jemand anderes in dem Raum oder der Bahn oder sonst wo ähnlich denkt… das gleiche mit gewissen Beobachtungen, so wie du sie machst 🙂

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  2. wieder so ein tolles thema, auf das ich immer wieder vergesse. ich hab noch gar nicht geschaut, ob meine neue nikon das eigentlich auch noch kann. ich mag diese zwischenwelten sehr.

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    1. 🙂 ich glaube, ich muss mal Aufklären: für das, was du hier siehst, brauchst du gar keine Einstellung an der Kamera, es sind simple Mehrfachspiegelungen in der Scheibe eines Busses 🙂
      Irgendwann entdeckte ich bei einer Busfahrt, dass der Lichteinfall dafür sorgte, dass sich innen und außen mehrmals in der Scheibe spiegelten. Mit ein bißchen Nachbearbeitung sieht es echt aus wie Mehrfachbelichtungen. Scheint jedenfalls überzeugend zu sein, du bist bereits die vierte bestimmt, die das zu denken scheint. 😉
      Zwischenwelten faszinieren mich auch, egal wie.

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  3. Mensch, das sind doch hundert pro Doppelbelichtungen. Hab ich sofort gesehen. Nichts entgeht einem geschulten Auge… …da beisst die Maus kein Faden ab.
    🙂 ..da ja bei deinem Beitrag sowieso das Thema ‚doppeltgemoppelt‘ ist, wollte ich auch noch mal meinen Senf oben drauf geben. Hab ich aber ehrlich auch gedacht, dass es Doppelbelichtungen sind. Erst bei der Kugel und den Menschen im Aussichtsturm kamen mir Zweifel, da ich mal gehoert habe, dass man diese Technik auch in der Spieglein-Spieglein Problemstellung anwendet, um Metaebenen zu erzeugen, die zwei Geschichten in ein Bild bringen. Super gelungen, Andrea. Klasse Arbeit!
    Ich ueberleg gerade wie es beim zweiten Bild (Baumschatten auf Fassade) wohl wirken wuerde, wenn man den Ausschnitt so waehlt, dass nur die obersten drei Fenster zu sehen sind. Da die Reflexion der Fenster auf der anderen Strassenseite dann wegfaellt und es dann eigentlich keinen Hinweise mehr gibt, dass der Baum eine Reflexion ist. Die Vorstellung das es der Schatten eines Baumes ist, wirkt dann vielleicht echt krass, weil die ganz leichten Farben dem Schatten plastisch machen. Ich glaube das waer sehr verwirrend.
    Zu deinen Worten: Genau, was passiert eigentlich an dieser Schwelle, die die Scheibe bildet? Kann man da hindurch? ..oder gaukelt sie nur einen Mix aus zwei Welten vor. Das tolle an der Technik die du angewendet hast ist ja, dass es sich ja eigentlich jeweils um zwei ganz unspektakulaere Alltagssituationen handelt. Legt man diese zusammen ist das Hirn verwirrt und nimmt ploetlich alle Details der jeweiligen Einzelsituation auf und versucht sie zu sortieren. Waere ich mit dir an dem Baum vorbeigegangen und du haettest mich 20 sec spater darauf angesprochen, waere glaube ich nur ein „welcher Baum??“ gehommen.
    coole Arbeit echt

    Liebe Machs Gruesse gut! , Markus

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    1. Jo, es lebe die Verwirrung!!! 🙂 Mag ich ja gerne…
      Ja, es sind alltägliche Situationen, die man aber die meiste Zeit gar nicht wahrnimmt, weil sie nur für Momente zu sehen sind und meistens ja vor dem liegen, was man gerade eigentlich anschauen will. Zum Zeigen ist die Zeit fast zu kurz, bis der andere kapiert hat, was man meint, ist es schon vorbei. 🙂
      Na, hier lässt sich gar nicht so leicht entwirren, was gasneu sich denn hier von wo spiegelt, weil die gegenüberliegende Scheibe zusätzlich noch zurückspiegelt. Also, eben doppelt und dreifach.
      Ich fands toll. Ja, was geschieht zwischen den Dingen, zwischen dem Hier und dem Drüben, hinter dem Spiegel? Was ist dort? Seit meiner Kindheit versuche ich mir vorzustellen, wie es wäre, in solch eine Spiegelung hinein zu laufen und zu entdecken, wie die Welt von dort aussieht.
      Es ist mir noch nicht gelungen 😉
      LG, Andrea

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      1. Witzig, echt, ich hatte als Kind auch immer dwn sehr starken Wunsch in einen Spiegel hinein zu gehen. Echt!!! Einfach mal rumschnueffeln was es da in dieser Welt noch so gibt. Da ist vielleicht noch mehr als hier. Schoen, dass du die Erinnerung in mir wachgerufen hast. Sie ist jetzt wieder da. Ganz klar und deutlich. Aus irgendeinem Grund habe ich mir in dieser Spiegelwelt Geborgenheit versprochen. Irgendwie gab es dort auch nur Dinge und keine Menschen.

        …aber, da geht es mir so wie dir, ausser einer schmerzenden Nase und Fettflecken auf dem Glas bin ich auch noch nicht viel weiter gekommen. 🙂
        Wir koennen ja mal eine Spiegelserie machen. 🙂
        LG, Markus

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