Stadtbeobachtungen

22 Kommentare zu „Stadtbeobachtungen

    1. Dankeschön!!! 😊
      Ja, die Perspektive hat es mir auch angetan. Das ist eine richtige Beobachterperspektive, aus der ich ganz in Ruhe dem Treiben zu schauen konnte. Spannend. Vielen Dank!

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  1. Gerade als Serie finde ich diese Bilder richtig klasse. Mir erzählen sie eine Geschichte (oder Geschichten) aus der Stadt. Die Blicke von oben finde ich besonders gelungen.

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  2. Upps, habe das JETAMELE-Osterei erst jetzt gefunden. 🙂

    Der Titel passt echt super zur ganzen Serie, da man dich hier absolut als Beobachter wahrnimmt. Es gibt Serien, wo man das Bild einfach als Bild wahrnimmt und sich keine Gedanken über den Fotograf macht, weil man sich eben auf das Bild an sich konzentriert. Hier jedoch verführt das Foto jedoch dazu, sich auch automatisch mit deiner Perspektive zu beschäftigen, weil man auf eine sehr schöne weise selbst dort steht, wo du stehst. Das macht die Bilder sehr intensiv.

    Ohne die Menschen auf den Fotos, würde man sehr, sehr schöne Fotos von urbanen Motiven sehen können, die alle durch die Linienführung eine gewisse Strenge haben. Geordnet. Alle wohldefiniert. Durch die Menschen auf den Bildern hat man jetzt aber die Chance noch schönere Bilder zu sehen. 🙂 Die Menschen (Individuen, Pärchen, Gruppen) füllen nun auf sehr menschliche Weise diese strengen Vorgaben der urbanen Leitlinien. Sie sprengen sie einfach auf (dritte Foto, Menschen auf der Treppe vor den Säulen). Sie nutzen sie zum Ruhen (Foto, liegende Menschen). Sie werden Teil der urbanen Linien (Foto, Bushaltestelle) oder sie ordnen sich entsprechend der Strukturen an (Foto, Kirchenbänke). Obwohl auf den letzten Bild (Foto, Parkplatz) ja gar kein Mensch zu sehen ist, hat es trotzdem durch das eine fehlende Auto etwas total nett menschliches. Gerade weil dieses Auto fehlt. Gehörte wohl einem kleinen Revoluzzer, der die Strukturen sprengen wollte und sich einfach verdrückt hat. 🙂

    Am bewegendsten finde ich das Treppenfoto mit den vielen Menschen drauf (#3). Ein geniales Foto. Die Linien. Die Menschen. Das Licht und Schatten. Der Bildausschnitt und die teilweise Unschärfe, die den Fokus auf die Menschen richtet. Eine unheimlich schöne, ruhige Dynamik liegt in diesem Bild. Man erkennt unheimlich gut deinen Stil wieder.

    Den Mann im Schattenwald der Bäume finde ich auch echt toll.

    Bist ein guter Beobachter. Danke für’s Teilen. 🙂

    Liebe Grüße, Markus

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    1. Vielen Dank, Markus! Das freut mich alles sehr. Tatsächlich gehört das Beobachten von Situationen und Personen zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen. Ich sehe mich schon, wenn ich alt bin, mit den Unterarmen auf der Fensterbank hängen 😀
      Nein, im Ernst, es gibt unendlich viel zu sehen, wenn man Menschen beobachtet. Das finde ich sehr spannend. Und aus der Ferne rücke ich den Personen somit näher, indem ich auch ein Stück weit eine Interpretation der Situation vornehme. Vielleicht schreibe ich Geschichte um 😉 Vielleicht nehme ich auch einfach nur wahr, was es alles für Facetten gibt und wo überall auch ‚Schönheit‘ drin steckt.
      Es freut mich, dass du sowohl die Strukturen als auch die Personen in/auf den Bildern siehst. Sie gehören in diesem Fall ja eng zusammen. Der Mensch nutzt die Struktur und fügt sie gleichermaßen in sie ein. Ein Anblick höchster Anpassung. Er lebt sein Leben in genau dieser Struktur.
      In diesem Fall meiner Beobachtungen hat mir besonders gefallen, dass in der echt riesigen Stadt an diesen Stellen alles ganz entspannt und ruhig erschien. Die Leute hatten keinen Stress, sie saßen in der Sonne, gingen über die Brücke, warteten, der Musiker spielte, man konnte es bis oben hören, es wirkte alles sehr leicht und genauso wie in diesen ‚Wimmelbüchern‘ immer: friedlich. Und ich hatte wirklich Spaß beim Sammeln, ich werde weiter sammeln 😉

      Liebe Grüße von oben, Andrea

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  3. diese blicke von oben sind wirklich genial. sie machen die zweidimensionalität des fotos auf eine spezielle art und weise bewusst und zeigen etwas, das mit freiem auge so gar nicht sichtbar ist.

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    1. Das ist schön zu lesen. Stimmt, von oben betrachten sich die Dinge anders. Es kommt eine weitere Ebene hinzu. Und Positionen von Personen verschieben sich optisch, was einen neuen Blickwinkel eröffnet und eine andere Interpretation, wenn man denn möchte.
      Ich mag diese Beobachterposition sehr gern, stelle ich fest. Danke dir!

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  4. Genial! Ich liebe sowas! Zum anschauen, aber auch zum selbst fotografieren… Ich mag Deine Blickwinkel sehr, gerade die von oben… Das ist schon wirklich klasse, Steetfotografie gehört definitiv zu Deinen Talenten wie ich finde… Und da gehört schon was dazu! Aber Du hast es ja mit diesem Beitrag nicht zum ersten mal „bewiesen“ 😉 Ich find die Bilder auf jeden Fall sehr ansprechend…

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    1. Oh, vielen Dank! 🙂 Das ist ein Kompliment, was ich zu schätzen weiß.
      Mir macht diese Art der Fotografie tierisch viel Spaß. Wenn es nicht so umstritten wäre, wäre ich den ganzen Tag auf der Straße unterwegs …
      Das Leben in allen Facetten festhalten, dafür eignet sich die Fotografie wirklich ganz hervorragend.
      Da kommt bestimmt noch mehr …

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  5. Du kannst das wirklich: das Gucken wie das Fotografieren. Mir gefällt total, was du mit der Farbe gemacht hast – abgesehen von all dem, was Markus schon beschrieben hat (muss man ja nicht noch mal wiederholen, hättest du aber völlig verdient, dass man sich die Mühe machte.
    Bei dir werde ich ganz sicher noch öfter zum Bildergenießen und Gestaltunglernen reinschauen.
    Gruß
    Ule

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    1. Vielen Dank, das liest sich natürlich sehr gerne. Ich beobachte wirklich gern und fange ein, was ich so sehe. Die Menschen bewegen sich so viel ’normaler‘, wenn sie sich unbeobachtet fühlen. Da entsteht auch im Zusammenhang mit der jeweiligen Umgebung sehr viel Struktur, Form, Schönheit. Finde ich spannend.
      Freut mich, wenn du öfter vorbei schaust!
      Grüße, A.

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