Warten

Unterwegs hier und dort beobachtet …

Menschen alleine, zu zweit, in der Menge,

kommunizierend, schweigend, rufend, angelnd, ohne Eile.

Was alle verbindet, ist das Warten …

der Moment zwischen zwei Ereignissen.

Ein Augenblick ohne große Bewegung,

ein Raum des Stillstands und der Ruhe.

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17 Kommentare zu „Warten

  1. Stille, harmonische Fotos, technisch sauber gearbeitet, ohne steril zu wirken. Und immer spüre ich Respekt vor den abgebildeten Menschen.
    Du hast eine sehr spezielle, persönliche Bildsprache in deinen Streetphotos, die mir sehr gut gefällt. Ich weiß gar nicht genau zu sagen, was es ist: Vielleicht die zurückgenommene Farbigkeit, die gute Schärfe? Dein Stil hat wahrscheinlich einen hohen Wiedererkennungswert, was zum Erfolg als Fotografin erheblich beiträgt, den ich dir wünsche.
    Gruß
    Ule

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    1. Vielen vielen Dank! Das sind wirklich ganz tolle Worte zu meinen Bildern.
      Es freut mich sehr, dass du diese Dinge in ihnen sehen kannst.
      Respekt ist mir ein ganz wichtiger Faktor: mein Blick auf die jeweilige Situation und die Personen soll immer ein wertschätzender sein. Ich fotografiere, weil mich etwas neugierig macht, weil es mir eben gerade ins Bewusstsein springt, ich es/ihn/sie in der Kombination mit der entsprechenden Umgebung sehenswert/schön/eindrucksvoll/wertvoll finde, diesen einen Moment unter vielen. Die Wahrnehmung des Augenblicks.
      Es gibt so viel zu sehen.
      Wie schön, dass dir die Sprache meiner Bilder gefällt.
      Und vielen Dank für deine guten Wünsche!
      Viele Grüße, Andrea

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  2. Wieder einmal eine ganz tolle Serie! Jedes Bild hat seinen eigenen Charme und seine eigene Geschichte! Die beiden Mädels mit dem Smartphone find ich klasse! Und was mir auch immer sehr gefällt sind Deine Worte am Anfang. Das zeigt noch mehr den Zusammenhang zwischen GEdanken und Ergebnissen… Ganz ganz wunderbar!

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    1. Dankeschön! 🙂 Ja, das stimmt, manchmal denke ich, jedes Bild, jeder Moment hätte seinen eigenen Beitrag verdient, aber ich liebe nunmal Serien, die geben mir noch mehr das Gefühl, Geschichten zu erzählen mit/durch den/die Bilder/n. Und ich sage dir, ich könnte stundenlang solche Situationen beobachten und fotografieren, meist sind das doch Momente, die nie jemand wahrnimmt, weil sie so mal eben zwischendurch geschehen. Das fasziniert mich.
      Freut mich, wenn diese Momente gefallen, könnte man ja postwendend an alle Protagonisten weitergeben … 😉

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  3. eine tolle idee, das warten zum bildinhalt zu machen. und dieser wortlaut: „das Warten …der Moment zwischen zwei Ereignissen.“ – der bleibt hängen. wie immer sehr gelungen!

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    1. Dankeschön, liebe Paleica! Freut mich sehr, dass hier die wenigen Worte auch eine Rolle spielen.
      Warten ist eine seltsame Angelegenheit, die ich sehr spannend finde. Und sie lässt sich überall beobachten …. 😉

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      1. ich auch. ich habe schon früher mehrmals texte darüber geschrieben. es ist doch eine sache, die recht viel zeit in anspruch nimmt in unseren leben..

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  4. Hach, herrlich anzuschauen. Die Bilder wirken alle sehr klar und direkt. Auch hier wieder schafft die Beobachterperspektive die Vertrautheit mit deinen Augen die Situation sehen zu dürfen. Das hat was sehr beruhigendes es einfach so betrachten zu können und schafft eben so den feinen aber wichtigen Unterschied eine Situation zu beglotzen.
    Interessant auch, wie Menschen warten. Merkt jemand, dass der Andere auch wartet, schaut er glaube ich unbewusst in eine andere Richtung, weil er vielleicht seinen eigenen Warteblickwinkel haben möchte (Bild 1). Bei Bild 3 auf der Fähre ist das natürlich schwierig sich einen ganz privaten Warteblickkegel zu ergattern. Das schöne an deiner Umsetzung ist ja, wie oben erwähnt, das wir als Betrachter deiner Fotos alle Zeit der Welt haben, den Menschen beim Warten zuzuschauen. Danke dafür.
    Witziger Weise habe ich die letzten Tage auch viele Menschen beim warten geknipst… …und was mich fasziniert ist, dass Menschen an unterschiedlichen Orten anders warten, sieht man ja bei deinen Fotos auch.

    Sehr klasse Serie, Andrea, die deine Handschrift trägt. 😊👍🏼

    Eins noch. Du, ich habe da gerade wohl voll ein Rendezvous. Das Bild mit den Kindern meine ich auch in echt gesehen zu haben. Tzzz, Sachen gibts. 😂😁
    Liebe Grüße, Markus

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  5. Wiedermal ein sehr stimmungsvoller Text mit den entsprechend „nahen“ Bildern drumherum. Schön.
    Mit welchem Objektiv fotografierst du? Sehen die Menschen dich? Oder bist du eher heimlich unterwegs?
    Liebe Grüße nach Hamburg.
    Jörg

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    1. Hi Jörg! Überraschung! Sooo viele Kommentare. Danke, freut mich. 😉
      Hmm… mein Objektiv. Das hat so einen, wie nennt es ein guter bekannter, ‚Killerzoom‘. Ein festes Objektiv, was mir schon so manch tollen Schnappschussmomet beschert hat. Theoretisch können mich die Leute meistens sehen, es sei denn, sie drehen mir den Rücken zu. Aber wer fällt heute schon mit der Kamera in dem Gewimmel überall auf?
      Ist ein schmaler Grat, aber ich beobachte nun mal gerne diese vielen kleinen schönen, netten Momente des Alltags. 🙂
      LG, Andrea

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      1. Dann weiterhin viel Freude mit deiner Killerin. Die endet bei mir bei 80mm, um da Menschen zu fotografieren braucht es schon einen … Mumm in den Knochen. Den hab ich net immer.
        LG, Jörg

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      2. Äh ja, den hab ich auch nicht. 😀 Deshalb ja auch der Zoom ….. bei 80mm muss man ja dem anderen fast an die Nase stupsen, ich mein, wie soll man dann noch ein spontanes Porträt hinbekommen???? 😀

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