Frühlingstristesse

An grauen Tagen wie diesem,

in denen Sonnenlicht so förderlich wäre,

sprießt trotzig an allen Stellen

zukunftsorientiertes Leben

und lässt Vergangenes sein und stehen.

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23 Kommentare zu „Frühlingstristesse

    1. Ja, das mag ich auch … auch wenn es gerade das Foto ist, was die Verwesung zeigt 😉
      Und ich doch gerade viel mehr auf Wachstum stehe und auf HELL!!!!!!!!
      Aber ja, ich übe gerade verschiedene fototechnische Dinge und dabei kam nun mal diese grauschwarzweisse Serie raus, ich mag es aber auch, gerade das, was eigentlich durch das Bunte besticht, einfach mal in S/W abzulichten.

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    1. 🙂 dankschön. Ja, ich werde sicher noch ein paar bringen, ich übe gerade …. obwohl ich sagen muss, dass diese tristen Bilder irgendwie auch mein Herz erwecken, das war gar nicht so geplant. Ich hasse dieses GRAU!!! 😀 Naja, manchmal eben … 😉

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  1. Durch deine Worte gibst du ja schon eine gewisse Richtung vor, in die die Reise geht. Trotzdem finde ich, dass es eine große Vielfalt an Möglichkeiten gibt, wie die Bilder auf einen wirken können. Die Technik und die Reihenfolge von hell nach dunkel, muss ja nicht immer Traurigkeit meinen. Auf mich wirkt es so, als ob die Blumen gegen Ende immer freigestellter scheinen. Oft betrachtet man Bilder/Serie aus Menschen-Sicht. Man vermenschlicht das Gesehene und bezieht es auf sich. Interessant finde ich es auch, die Serie mal aus Blumensicht zu sehen (keine Sorge, alles in Ordnung mit mir 😊). — …überlege gerade… …das ist dann aber auch wieder mit menschlichen Gedanken verbunden.
    Jedenfalls fototechnisch sind es zwei Erzählstränge, die Hand in Hand gehen. Das sich verändernde Motiv untermalt durch die fortschreitende Freistellung durch das immer krassere reduzierte Licht. Tolle Geschichte.
    LG, Markus

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    1. Moin 😉
      Stimmt, man betrachtet erstaunlich oft und interpretiert ganz in seinem eigenen Sinne. Das menschliche zu verlassen fällt schlichtweg schwer. Und, wie fühlst du dich als Blümchen??? 🙂
      Ich persönlich finde ja, dass alles eben auch einfach da ist. Das Helle wie das Dunkle und in beidem kann sehr viel Schönheit liegen. Draußen war es hier oft so grau in der letzten Zeit, dass ich einen Ausdruck dafür finden muss/will/wollte. Dieses Triste wird mir selber schöner, wenn ich es gestalten kann. Quasi eine Art Selbsthilfe 😀
      Meistens hat es eine positive Wirkung, einfach festzustellen, was da ist und das für mich in Szene zu setzen.
      Und oben ist eben Licht und unten wird es finster … 😉
      Liebe Grüße aus der ungewohnten Morgensonne!!
      Andrea

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      1. Selber Moin, 😊
        Ich denke, dass es wichtig ist und einem selber gut tut, wenn man so manche Wertung einfach mal vergisst. Dunkel kann auch schön sein. Es kann beruhigen und es kann sehr feine Eigenschaften hervorheben. Ich sitze oft gerne in dunkelen Räumen und bemerke dann erstmal viel es noch zu sehen gibt. Du hast genau DAS sehr schön in deiner Geschichte erzählt. Wie eben Neutralität Werte schafft.

        Trotzdem ganz viel Sonne für dich.

        Liebe Grüße aus der Nachmittagssonne, Markus

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  2. Krasser Kontrast zu den anderen beiden Serien (Spiegel, Menschen im Hafen), die ich gerade geschaut habe.
    Die Serie ist technisch wunderbar umgesetzt, der Verlauf von Weiß nach Schwarz sehr innovativ. Krass (nochmal das Wort) wie du deine Bildsprache in den letzten Jahren entwickelt hast und du technisch immer Neues gekonnt umsetzt. Spannend.
    Hast du mittlerweile eine Lieblingsserie, aus der du ein Buch machen würdest, eine Ausstellung oder sonstwas? Oftmals bleibt man/frau beim experimentieren ja irgendwo hängen und verfeinert dort sein können. Eine eigene Bildsprache (habe ich jetzt mehrmals bei dir in den Kommentaren gelesen) in so unterschiedlichen Umsetzungen ist ja fast unmöglich. Auch wenn ich sie dir nicht absprechen möchte.
    Weiterhin so kreative Ideen wünsche ich dir.
    Jörg

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    1. Sagen wir mal so: ich bin auf der Suche nach meiner ‚Lieblings’serie. Steht auf meiner ToDo-Liste 😀
      Finde ich aber schwer. Es liegt an unterschiedlichen Dingen. Ich mag ja Rankings nicht so gerne.
      Und es gibt viele, die gefallen mir aus unterschiedlichen Gründen oder Perspektiven gut. Manche weniger. In manchen stekct weniger Herzblut. Und bei manchen sehe ich, wie sich meine Sicht verändert. Oder mein Blick.
      Gibt es einen roten Faden? Ich finde ihn noch nicht.
      Braucht es den eigentlich? Weiss ich gar nicht.
      Momentan fotografiere ich zunehmend gerne Menschen, deshalb taucht auch momentan hier weniger auf. Nicht alle will ich veröffentlichen, wollen/sollen veröffentlicht werden. Ein riesiges Übefeld für mich. Da arbeitet es.
      Für eine Ausstellung finde ich momentan diesen roten Faden noch nicht. Aber das kann ja noch kommen 😉
      Und sonst wird es, sollte es jemals dazu kommen, einfach ‚Das große Durcheinander‘ 🙂
      Vielleicht ist das auch die Gemeinsamkeit: Neugier auf alles mögliche und immer wieder was Neues.
      Hmm… keine Ahnung.
      Dankeschön.
      Lieben Gruß,
      Andrea

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      1. Die Frage ist natürlich: Wie groß ist der Wunsch den Faden zu finden, zu haben, zu wollen.
        Ich würde mir für mich manchmal einen Freund, Bekannten, Kollegen wünschen, der als Kurator mal mit fremden Augen auf meine Bilder schaut und dann ganz schnell das schöne entdeckt, das alles verbindet. Der die Betriebsblindheit wegguckt. Und bei manchem auch sagt: Das ist langweilig, das habe ich bereits 1000 mal gesehen, aber das da… hinten, das Foto und das andere, die inspirieren mich. Hm.
        Ich fand es in den letzten Wochen sehr inspirierend mal viele meiner Fotos in 30mal30 Zentimeter auszudrucken (70-80) und auf dem Boden vor mir auszubreiten, sie miteinander in Beziehung zu bringen, neue Zusammenhänge zu entdecken.
        Da ist der PC, der Blog, fast so wie früher der Dia-Projektor. Ein Bild und weg, und 3 Bilder weiter hat man das alte schon vergessen.
        Hm.

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      2. Ach, so groß ist mein Wunsch nach einem ‚roten‘ Faden gar nicht. Ich frags mich nur manchmal. Vielleicht findet sich der rote Faden auch woanders, nämlich in der Art, an die Dinge, die Welt oder die Menschen heran zu gehen. Das zeigt sich dann subtiler als jegliche Fototechnik. Hmm, keine Ahnung.
        Ja, jemand, der die Bilder aus einer Aussenperspektive anschaut, ist sicher prima. Andererseits geht es doch sehr um die eigene Verbindung zu den Bildern. Wenn das Außen entscheidet, was gut ist, liegt die Gefahr nah, sich daran so zu orientieren, dass das Eigene verschwindet. Das kenne ich gut. Kommt ja auch darauf an, was man mit den Bildern tun will. Willst du sie verkaufen, musst du vielleicht ein Stück weit so arbeiten, dass du den Nerv der potenziellen Käufer triffst, fotografierst du in der Regel für dich, deine Follower oder weiß der Geier warum, dann ist das etwas anderes.
        Na, trotzdem spannende Fragen.
        Vergessen ist heute ohnehin schnell viel … das scheint der Zahn der Zeit zu sein.
        Aufgehängt ist die Wirkung schon zeitstabiler.
        🙂 wie auch immer, schönen Gruß, Andrea

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