Don’t

Das kann passieren,

wenn die Kamera entgegen dem eigentlichen Vorhaben nicht scharf stellt.

Diese Bilder entsprechen gar nicht dem, was ich eigentlich in dem Moment wollte.

Und zunächst habe ich mich geärgert.

Aber bei genauerer Betrachtung ist hier eine kleine Geschichte bei heraus gekommen,

die mir sehr am Herzen liegt.

**

***

Mein Beitrag zu Paleica: 12 Magische Mottos 2017

im Juni:

Don’t

*

27 comments on “Don’t

  1. Yeah!! Da sind wir diesmal gar nicht so weit ausereinander 😉 Allerdings hast Du nun den Mensch als Motiv und ich mal nicht 😉 Aber ich mag diese unschärfe ja grundsätzlich und hab mich nicht wirklich getraut, das mit einem Menschen umzusetzten. Daher wurde es bei mir eine Stadt 😉 Ader Beitrag sollte dann auch nächste Woche erscheinen 😉 Ich mag auf jeden Fall Deinen Beitrag und finde gerade die s/w Tönung ganz passend… Wir noch ein bisschen „näher“ 😉

    Achja, hast Du denn das Unwetter gestern bei euch da oben gut überstanden??

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    • Echt? Ich bin gespannt. War ne spontane Entscheidung, die Bilder liegen schon länger auf Lager …
      Unschärfe ist toll. Ich werde gerade ein großer Fan davon. Ich bin gespannt auf deinen Beitrag.
      Dankeschön!!!!

      Und ja, alles gut überstanden, den hübschen weißen Streifen am finsteren Himmel, der heute morgen in der SZ abgebildet war, den hab ich verpasst, weil mein Schreibtisch-Blick nach Osten geht. Aber es war so dunkel, wie sonst abends um 23.15h. Schon beeindruckend.
      Aber alles ok.
      Grüß, A.

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    • Danke, liebe Wanja, ja, das kann natürlich sein. Die Gedanken werden anders angeregt vielleicht. Wer weiß.
      Ich jedenfalls habe mich zuerst etwas geärgert, aber dann plötzlich festgestellt, dass sich damit arbeiten lässt und inzwischen bin ich wirklich froh über diese Bilder. Ich habe das erste Bild tatsächlich auch noch mal in scharf :), hab zweimal drauf gehalten. Aber dieses hier gefällt mir viel, viel besser, es ist geheimnisvoller und es geht auch um etwas anderes…
      Spannend. Liebe Grüße, Andrea

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  2. Sehr, sehr schöne Bilder. Die Personen bekommen durch diese Unschärfe eine Art Kokon, der sie trennt vom Rest der Welt und schützt. Du hast das zum Teil durch eine Veränderung der Körnigkeit noch betont, oder?
    Bei allem Ärger über eine gelegentlich fehlfokussierende Kamera: solche Ergebnisse können einen auch auf die Idee bringen, gezielt in solche Richtung zu arbeiten, nicht wahr?
    Sehr spannend.
    Gruß
    Ule

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    • Vielen Dank! Das ist ein interessanter Gedanke, dass die Unschärfe Distanz herstellt. Und ja, ich habe die Körnigkeit verstärkt. da ich für solche Bilder oft spontan und mit einer hohen Brennweite fotografiere, die aber dazu führen kann, dass die Pixel nicht mehr so klar sind bei meiner Kamera, fand ich die Körnigkeit passend. Ausserdem mag ich körnige Bilder.
      Auf jeden Fall, ich habe dadurch einiges gelernt. Ich freue mich meist über solche ‚Fehler‘, es ergibt sich für daraus Erkenntnisgewinn und im Nachhinein so manch gute Idee oder ein Foto, mit dem ich nicht gerechnet hatte.
      LG, Andrea

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  3. nix DON’T ! ….DO !!!

    Diese wundervollen Bilder gehören echt mit zu meinen Lieblingsbildern von dir. Sie sind großartig. Sie bewegen mich echt! Es ist ja gerade die Unschärfe die mir den Freiraum lässt an nichts reales erinnert zu werden und einfach in das Bild, die Emotion und die Geschichte abzutauchen und mich fallenzulassen. Respekt, wirklich!!!

    Eine sehr, sehr gelungene Geschichte die du hier erzählst. Sie ist emotional und ehrlich. Reduziert auf das Wesentliche. Ohne jeglichen Ballast. Auch die Reihenfolge ist perfekt gewählt. Der Zoom des ersten setzt sofort bei deinen gewählten Worten an und zieht dann langsam auf, um nach dem dritten Bild deine tolle essentielle Geschichte komplett in den Händen zu halten.

    M E H R D A V O N !!!

    Der MEHRing

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    • 🙂 🙂 wusste ich, dass du DO IT! sagst 😀
      Ja, ich bin auch stolz auf die drei und freue mich immer wieder. Und hey, komm, zwei haben es an meine Wand geschafft! ich denke, genau das soll es doch: Fotografieren und Fotografieren und die BIlder sammeln, die einen selbst bewegen. Mir gehts auch so.
      Und danke, das freut mich natürlich ungemein, dass anderen diese Bilder ebensno zusagen. Sie sind ja schon speziell.
      Und von wegen MEHR davon: ich ARBEITE dran!!! 🙂
      Bis bald, Andrea

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