Struktur & Veränderung

Eine Veränderung in Rhythmus und Struktur

deutet auf Neues hin.

Es ist noch nicht sichtbar, nur zu erahnen.

Erst die Irritation eines Systems eröffnet die Chance für Verwandlung.

Ist diese Unterbrechung der Struktur nicht stark genug,

wird alles nach kurzer Zeit in gewohnte, gleichmäßige Bahnen zurück fließen.

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16 Kommentare zu „Struktur & Veränderung

  1. das ist wieder mal ein toller post. ganz wunderbar, die vielen linien und schatten, wo erstmal alles vor dem auge verschwimmt, abstrakt wird und dann wieder zusammengesetzt. und die worte dazu: super!

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  2. Hach ja, bin ja Fan von solchen Aufnahmen und die finde ich meistens bei Dir 😉 Toll wieder die s/w Umsetzung und die Linien und der minimalismus. Das passt einfach und wirkt auf mich total stimmig!! Paleica hat es ganz wunderbar ausgedrückt: „…die vielen linien und schatten, wo erstmal alles vor dem auge verschwimmt, abstrakt wird und dann wieder zusammengesetzt…“

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    1. 🙂 ach, ich liebe ja solche Rhythmen udn Strukturen. Daraus lässt sich so vieles machen. Ich bin da schon öfter drumherum geschlichen und habe überlegt, wie sich das in Szene setzen lässt. Das Licht hat mir diesmal die Entscheidung leicht gemacht. Ich musste im Grunde nur noch draufhalten. Und das Spiel von Licht und Schatten liebe ich ja ohnehin.

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    1. Das freut mich zu hören! Ich mag diese Strukturen und Lichtspielerein sehr, an solchen Orten könnte ich immer wieder stehen bleiben und versuchen, sie in Szene zu setzen. Das Licht war diesmal ziemlich perfekt, so dass sich tolle Schattenspiele ergaben. Faszinierend. Und herzlichen Dank dir!

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  3. Ich finde das ist einer deiner stärksten Serie überhaupt. Schlank, elegant und ein hervorragendes Storytelling. Echt, meine Bewunderung. Du greifst hier eine große Stärke von dir auf. Deine Fähigkeit Strukturen und Rhythmen zu erkennen und sie darzustellen. Das hast du eigentlich schon immer gut gekonnt, aber mit der Serie hier hast du echt dein Meisterstück gemacht. Ich erinnere mich an viele gute Bilder von dir die dieses Thema aufgreifen. Was du aber hier gemacht hast ist super toll. Du schaffst es in der Serie durchgehend auf hohem Niveau zu bleiben. Die schlanke Leichtigkeit der Bilder hat nichts bremsendes und trägt einen, untermalt vom Text im Hinterkopf, in einer Endlosschleife durch deine Geschichte. Das interessante ist, dass die Bilder ja gar nicht ‚leicht‘ sind. Sie haben eine absolute Ernsthaftigkeit. Das ist irgendwie ein Trick, der wunderbar funktioniert. So eine Serie macht man nicht mal einfach so. Das war glaube ich ein langer Weg dahin.

    Stimmt. Sehe ich auch so. Deine Worte beschreiben das wirklich sehr gut. Ein toller Gedanke. Wird die Struktur nur leicht angeregt, klingt sie leise mit um dann auszuklingen. Ein starker Impuls kann das System mit der Struktur aber verändern. Ein schönes Kaugummi für’s Hirn… …werde ich wohl noch ein bisschen drauf rumkauen.

    liebe Grüße, Markus

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    1. Danke Markus. Diese Serie hat eine Weile in mir gearbeitet, aber irgendwann war sie klar und deutlich. Um dieses Objekt bin ich schon einige Male drumherum geschlichen, aber niemals hat es so gefunzt. Vielleicht lag es am Licht, vielleicht am Moment, vielleicht an der Stimmung … wer weiß das schon. Diesmal war es der richtige Zeitpunkt und irgendwann war auch die Handlung gar gekocht. Und ja, der Weg war länger bis hierher.
      Und ob sich Systeme und Strukturen längerfristig verändern, zeigt sich immer erst nach einer Weile. Ist überigens ein Denkansatz aus der Kybernetik bzw. Systemtheorie, den ich sehr spannend und total überzeugend finde. Kau mal ruhig darauf herum. 😉
      Und nochmal danke, das freut mich echt.
      LG, Andrea

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      1. Wollte eh schon die ganze Zeit fragen, wo das denn war. Wo war das denn?

        Echt klasse, was Licht und Stimmung so mit einem anstellen können. Der große Reiz bei der Serie liegt ja wirklich in den Strukturen und Rhythmen (und das nicht nur im übertragen Sinne) die das Licht und Schatten generieren. Da liegt eben die Kunst drin, dass genau in dem Moment einzufangen. 🙂 Der Michelangelo hat ja schliesslich auch erstmal lange auf einen Block Marmor geglotzt bis ein David draus wurde…. ….wie John Locke jetzt sagen würde. 🙂

        Oh ja, die Kybernetik. Kriege jetzt noch Bauchschmerzen wenn ich daran denke wie wir im Studium Regelkreise vom Zeitbereich in den Frequenzbereich mathematisch transformieren musste. Wurde alles sehr trocken vermittelt und hat keinem Spaß gemacht. Erst als wir untereinander damit anfingen Analogien aus den täglichen Leben als Erklärungshilfe zu nehmen, fing es an Spaß zu machen. – Kaue übrigens immer noch. 🙂

        Liebe Grüße, Markus

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      2. ich nochmal. Du, das sehe ich jetzt erst. Es gibt ja auch die Verhaltenskybernetik. Finde ich total klasse, wie sich die Analogien in verschiedenen Fachbereichen auftun und sich dann ja eigentlich auch im ganzen Leben stattfinden. Spannendes Thema. Abendfüllend, mal wieder. 😉

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