Grubenkunst

In der Dunkelheit liegt der Geruch von Arbeit,

von Staub, Kohle, Stahl, Rohren, Werkzeug, Maschinen…

Mich beschleicht ein Gefühl von Enge und Schwere

und ein Hochachtung vor all den Menschen,

die in solchen Stollen ihr halbes Leben verbracht haben

und das Glück brauchten,

die dunklen Gänge täglich auch wieder verlassen zu können …

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Die Bilder entstanden auf einem Ausflug mit Markus von

Pointblankphoto ins Bergbaumuseum Bochum.

Wenn ihr sehen wollt, was jeder von uns mit jeweils seinen Augen entdeckt hat,

findet ihr das Pendant hierzu bei Pointblank.

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13 Kommentare zu „Grubenkunst

  1. Also erstmal auch von mir hier ein großes Lob!! Toll!! Hab grad bei markus drüben gelesen und geschaut! Und wieder mal fällt auf, dass verschiedene Menschen ganz verschieden an die gleichen Themen rangehen… Ich mag bei Dir diesen matten S/W Look sehr. Und auch den Blick für die Details. und irgendwie erscheinen mir Deine Perspektiven ein bisschen geradliniger (und das ist absolut nicht wertend gemeint, für keinen von Euch beiden). Ich bin fototechnisch auch eher der Geradlinige ;-) Auf jeden Fall eine tolle Serie!!

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    1. 😊 Danke dir!
      Oh ja, das ist ein spannendes Feld, wie unterschiedlich zwei Personen dieselbe Situation sehen und empfinden und umsetzen. Faszinierend. Das Erlebnis hatte ich gerade bei einer anderen fotografischen Arbeit auch wieder …
      Du wirst sehen, der Markus und ich sind schlichtweg auch in vielen Dingen sehr unterschiedlich, vmtl. spiegelt sich in den Bildern davon auch jede Menge wieder 😉

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  2. Toll, diese Details. Sie wirken filigran, zeigen aber trotzdem die Härte des Arbeitsalltags. Da hast du schon deinen speziellen, aufmerksamen Blick.
    Schön, daß auch hier die Schutzpatronin die Serie abschließt.
    LG kiki

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    1. Dankeschön!! ;) Freut mich zu lesen. Das viele Metall und die Dunkelheit waren für mich tatsächlich schon ein Hinweis auf schwere, alltägliche Arbeit. Unvorstellbat für mich, an solch einem Ort das halb Leben zu verbringen…. Und ja, die war wichtig, schließlich hat sie (wer weiß) dazu beigetragen, dass der Förderkorb auch immer wieder schön nach oben gefahren ist. Wobei, zugegeben, das Anschauungsbergwerk liegt nur weniger Meter unter der Oberfläche ;) Zum Glück für mich …
      LG, Andrea

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  3. Wow, das sind tolle Bilder, intensiv und drückend. Ich mag sie sehr. Auch der Vergleich mit deinem Fotopartner macht deutlich, wie zwei Personen den gleichen Ort vollkommen anders wahrnehmen.

    Viele Grüße Jürgen

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    1. Dankeschön!! Für mich war dieser Ort auch drückend, ich liebe es weder in der tiefen Dunkelheit, noch in dieser Enge herum zu laufen. Faszinierend für eine kurze Zeit, aber dann freue ich mich auch, dass ich schnell wieder ins Helle darf ;) Und ja, dafür bietet die Fotografie einfach einen klaren Einblick in diese unterschieldiche Wahrnehmung. Die wir ja alle immer in uns haben, aber hier wird sie so schön deutlich ;)
      Vielen Dank für deine Worte.
      Grüße, Andrea

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  4. Klasse!!! Du machst hier was, was ich eigentlich auch oft sehr tue und mag. Mir Details ansehen, die vielleicht niemand mehr getrachten wird.. ..zu mindest nicht so, wie sie gerade sind. In den Bildern 07, 08 und 09 z.B. haelst du Dinge fest, die ich sehr gerne mag.

    Natuerlich hat jemand schon mal die eingravierte Nummer in Bild 07 zu Gesicht bekommen. Der Mensch im Ersatzteillager. Ordenlich erfasst und ausgegeben. Das wars. Du siehst sie aber vor Ort und es spricht vielleicht eine Geschichte zu dir…. …oder es kommen dir Fragen in den Sinn, wieso den die Kette in Bild 08 genau SO abgenutzt wurde und was sie wohl alles aushalten musste. Genau diese Sachen erinnern mich an meine Zeit in der Lehre und danach… …da habe ich mir staendig Gedanken um sowas gemacht und mir Gesichten dazu vorgestellt… und tue es heute eigentlich auch noch… …nur damals hiess es dann immer „..eeyyy, Traeumerle.. ..weiter gehts..“

    Frage mich gerade warum ich diesmal so ganz andere Dinge festgehalten habe und warum ich mich so stark durch deine Bilder daran erinnert fuehle. – Vielleicht habe ich die Dinge ja auch nicht fotografiert, weil ich einfach wusste, dass auf dich Verlass ist. :)

    Hat mal wieder Spass gemacht!

    Liebe Gruesse und Glueckauf, Markus

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