Auf dem Steg

Auf dem Steg lausche ich der Stille,

dem ruhigen Klackern der Masten im Hafen,

dem Gluckern des Wassers unterm Steg,

atme frische Luft, spüre den leichten Sommerwind

und sammle Kleinigkeiten, mal hier, mal dort …

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… und nein, ich springe nicht rein!

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21 Kommentare zu „Auf dem Steg

  1. Was man auf so einem kleinen Steg nicht alles findet. Sehr schön. Selbst wenn ein Steg klein ist, ist er immer noch die Schnittstelle zwischen zwei Welten. Der Welt des Meeres und des Landes. ..und da die Verbindung zwischen dem Meer und dem Land oft nur flüchtig und nicht stetig die gleiche ist, bilden die Knoten so etwas wie ein Händereichen und Festhalten. Deshalb gefällt mir auch Bild 3 sehr, sehr gut (der einzelne Knoten), da es für mich genau das symbolisiert. :)

    shake hands, Markus

    PS: Das letzte mag ich auch sehr, weil es so eine klasse definierte Perspektive hat.

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    1. Hihi, der Steg war eigentlich recht lang, aber irgendwie ist so eine Holzkonstruktion dann ja doch raummäßig beschränkt. Spannend, was sich dort doch alles finden lässt. Sind ja bloss so Augenblicke, die ich geworfen habe. Kurze Momente, die aber irgendwie helfen, zur Ruhe zu kommen.
      Ich mag das sehr. Und das Farbenspiel am Wasser ist jeden Tag anders. Faszinierend … Die Verbindung zwischen Land und Wasser hast du schön beschrieben. Stimmt ja irgendwie. Der Steg ist da wie eine Brücke.
      Das ‚Händereichen‘ will allerdings geübt sein, vor allem, wenn man will, dass die Verbindung für einen bestimmten zeitraum Bestand hat :D Löst sich der Knoten, ist das Boot leider weg ….. ;)

      Das letzte ist mein heimlicher Favorit ;) Mein skeptischer Blick ins Wasser kurz bevor ich umdrehe :D In sowas geh ich doch nicht rein, da weiß man ja nie, was da unten alles schwimmt ….

      Grüße, Andrea

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      1. So ein Steg hat schon was. Stehe gerne auf Stegen… …ist irgendwie so ne Zwischenwelt.
        Das glaube ich, dass so ein Knoten geübt sein will. :) …und wenn nächstes Mal jemand flucht, weil er etwas verknotetes nicht aufbekommt sage ich einfach: „..Bruder, reg‘ dich nicht auf… …siehe es nicht als Knoten… …siehe es als HÄNDEREICHEN !“ :) :) :)

        Liebe Grüße, Markus

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  2. Bild 4 und das Letzte sind für mich herausragende Fotografien! Unglaublich wie viel man doch sehen und festhalten kann, und das auf so engem Raum! Spricht sehr für Dein Auge und Dein Gefühl für den Moment! Ich mag solche Ergebnisse bzw. Herausforderungen. Ein Thema und ganz viele Ansätze. Toll! Und auch die Bearbeitung sehr schlicht und doch sehr effektiv. Ich mag das, sehr sogar!!

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    1. Dankeschön!!! Freut mich. ;)
      Na, das ist immer wieder eine Herausforderung und eine Besinnung auf den Moment. Das erweitert die Wahrnehmung.
      Und irgendwie kommt man der Essenz des Momentes ganz nah. 😊
      Freut mich, wenn das rüber kommt.

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