Licht im Raum

Gestern sagte jemand zu mir:

„Wenn du ein Fenster öffnest,

strömt immer nur Licht in den Raum,

wohingegen die Dunkelheit draußen bleibt.

Sie kommt nicht durchs offene Fenster in den Raum.“

Darüber habe ich eine Weile nachgedacht.

*

Licht ist gerade ein großes Thema für mich.

Wo kommt es her, wie wirkt es, wie kann ich es nutzen,

was verändert es, wie lässt es sich steuern … ?

Auf der Suche nach Licht finde ich es überall.

*

*

*

*

*

*

*

*

**

26 Kommentare zu „Licht im Raum

  1. da ist definitiv was dran !!!! Wir alle brauchen das Licht sonst wäre das Leben nicht mehr lebenswert ! Was uns gut tut ist das Sonnenlicht und Tageslicht ! Künstliches Licht denke ich eher nein und Neonlicht ( Reklame,Werbung ect ) beeinflusst uns die der Denkweise.
    Zum fotografieren ist das Licht ein Hauptbestandteil um überhaupt brauchbar Fotos zu machen !!!
    Helligkeit tut einfach gut !!!!

    Gefällt mir

    1. Fotografie ist Licht. Oder das Einfangen von Licht. So meine ich inzwischen zu verstehen. Aber Licht ist ein wechselhaftes und gar nicht so leicht zu verstehendes Element. Und zum Leben braucht man es: ganz definitiv!! ;) Künstliches Licht ist etwas anderes. Allerdings: bewusst und konzentriert eingesetzt, kann es kunstvoll helfen.

      Gefällt 1 Person

      1. Stimmt.
        Wobei ich neulich eine Serie gesehen habe, da hat einer mit ganz ganz wenig Licht fotografiert. Sehr dunkel, aber irgendwie eindrücklich, zart und geheimnisvoll. Aber ein wenig Licht gab es, sonst wäre es nicht gegangen.
        Licht ist sehr variationsreich und veränderlich. Eigenwillig ;)

        Gefällt mir

  2. Deine andere große Stärke. Formen und Strukturen. – Vielleicht gibt es ja Menschen die sagen, dass man entweder gut emotional Menschen fotografieren kann oder eben analytisch Strukturen erkennt. Vielleicht gibt es ja auch solche Fotografen. Für dich gilt das nicht. Da du ein sehr guter und analytischer Beobachter bist, schaffst du es irgendwie Licht/Formen/Strukturen emotional darzustellen. Das ist eine sehr, sehr schöne Fähigkeit… …weil du es schaffst so die Analogien im Leben aufzunehmen und sie für uns darzustellen.

    Gleich das erste ist meine Favorit. Irgendwie ist das ein Hochzeitsfoto für mich! ..siehst du, schon hast du das Kopfkino anspringen lassen. Wunderbar. Aber auch alle anderen Bilder verleiten mich sofort zu Geschichten. – Nur damit wir unseren Claim mal eben abstecken: Ich mache die 7″-Single-Covers… ..und du bist für Buchcoverfotos zuständig… …für die diese Bild traumhaft geeignet sind. Grandiose Serie!

    ganz liebe Grüße, Markus

    Gefällt mir

    1. Vielleicht geht es mir bei beiden Sparten eigentlich um dasselbe. Ich weiß es noch nicht genau. Es geht mehr um den Blick, das Einfangen bestimmter Momente, Zufälligkeiten, Lichtwirkungen, Schönheiten, Emotionen, Stille … vieles mehr. Da ist es fast ‚egal‘, ob eine Mauer im Licht oder ein Mensch vor mir steht. Klingt komisch, aber eigentlich ist der Blick derselbe, der Suchende, entdeckende, Beobachtende… na, ich denk mal drüber nach.
      Und das erste ein Hochzeitsbild??? ;) Ok, darüber muss ich ebenfalls nachdenken, das erschließt sich nicht sofort. Aber ich mag es sehr. Konnte kaum den Blick abwenden. ;)
      Bücher und Cover, das klingt nach einem guten Konzept :D
      Sonnige Grüße, Andrea

      Gefällt mir

      1. Ich glaube nicht das eine Art göttliche Disziplin in irgend welchen Bereichen der Fotografie, des Empfindens oder des Lebens gibt.. ..es ist immer so wie wir es empfinden. Es gibt eigentlich gar keine Schubladen wie STREET/PORTRAIT/LANDSCAPE… …weil wir die Welt so sehen wie wir sie sehen. Okay um ein paar Pokale bei LENSCULTURE oder dem Weltpressefoto zu vergeben mag das vielleicht Sinn machen… …aber im Empfinden, im Spüren von Bildern nicht.

        Du kannst das eben. So bist du. In der Mauer einen Menschen sehen. Im Lichtstrahl ein Gefühl. Im Menschen selbst wieder eine Struktur. Das ist wunderschön. So siehst du die Welt. So hälst du sie in Bildern fest. ..das ist echt ein Geschenk.

        Hochzeitsfoto im ersten: die Schatten des Lichts fallen so wie die gewebte Spitze eines Brautkleides. Deshalb, Schatten eines Fotos einer Braut.. ..nur ohne Braut.

        Markus so: „COVER !“
        Andrea so: „Bücher !“

        😉 cover me , Markus

        Gefällt mir

  3. Nur wo Licht ist, ist Schatten; von diesem Punkt aus gesehen, söllte die Dunkelheit als Abwesenheit von Licht zu betrachten sein (konjunktiver Imperativ). Dem anbei gestellt, wird das Universum von Dunkelheit über-wogen. Mir wurde gerade Renzo Piano als Architekt des Lichts nähergebracht. Vermeer hat Licht gemalt. Das alles kann einen ganz schön durcheinander bringen. Der Schönheit der Stille in Deinen Bildern entweicht langsam das Leben; ich hoffe, das soll Nichts heißen.

    Steffen Falkenberg

    Gefällt mir

    1. Danke für deine Worte. Ich denke noch über sie nach. Das Licht ist gerade in gewisser Weise ein Mysterium für mich, was sich nur nach und nach erschließt. Renzo Piano habe ich vorhin recherchiert, muss ich mir mal genauer anschauen. Da gibt es ja sogar einen Film.
      Vermeer ist ein wirklicher Lichtkünstler, zauberhaft … ich träume gerade viel von Bildern (die ich anschließend am liebsten sofort fotografieren würde, ein Motiv erinnert an eins seiner Portraits, obwohl ich lange nicht an dieses Bild mit dem Mädchen gedacht habe. Licht scheint in alle Ebenen vorzudringen ;) …)
      Was meinst du mit dem letzten Satz? Wo entweicht das Leben? Weil ich mich auf Strukturen beschränkt habe?
      Danke, Steffen.
      Gruß, Andrea

      Gefällt mir

  4. Wunderschön minimalistisch und so ausdrucksstark und dennoch so ruhig… wunderschön! Licht ist auch für mich Thema, nicht nur in der Fotografie natürlich… es ist für mich Inbegriff dessen, was man gemeinhin auch mit Optimismus, Tatendrang, Antrieb bezeichnet… mit dem, wofür es sich lohnt zu leben;-)! Sehr schöne Serie!

    Gefällt mir

    1. Dankeschön!! 😊 Ich mag es ja minimalistisch. Manchmal.
      Und ja, ich finde auch, dass es für das Wort Licht sehr viele Bedeutungen gibt. Das spiegelt sich auch in Bildern.
      In diesem Fall war es allerdings eine verspielte Neugier und Faszination von vielen kleinen Lichtflecken überall.
      Auch das kann eine Analogie zum Leben sein 😉
      Oder zur Perspektive, die man einnimmt.
      Ich danke dir!
      Liebe Grüße, Andrea

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.