Mit unseren Augen

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Ein Jetamele & Pointblank-Projekt

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Zwei Augen und noch zwei Augen:

macht vier Augen.

Vier Augen zur selben Zeit am selben Ort:

wie sehen wir mit den eigenen Augen das, was der andere jeweils auch sieht?

Oder sehen wir ganz anderes?

Und wie verarbeiten wir das?

Wo liegt der jeweilige Fokus, wo der Schwerpunkt?

Eine Gegenüberstellung

oder besser:

eine Nebeneinanderstellung.

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Vier Augen schauen unterschiedlich,

und manchmal erstaunlich ähnlich.

Sicher ist nur: vier Augen sehen zusammen mehr als zwei.

*

Wer Lust hat, kann sich die Sammlung auch auf Pointblank anschauen!

***

Projekt:

Jetamele & Pointblank

37 comments on “Mit unseren Augen

  1. hoppla, zu früh abgeschickt. eine tolle sache und grade bei derlei experimenten sieht man finde ich besonders gut, welchen fotografischen zugang man selbst und andere personen hat. ich finde es auch immer total spannend, wenn ich mit meinem freund auf fototour bin, welche motive und wie er die motive im vergleich zu mir inszeniert hat.

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  2. Sehr schön! Hast Du keine Sorge, daß eine Konkurrenzsituation entsteht, also: Wer hat das bessere Auge usw.? Ich habe sowas schon erlebt, das ist nicht angenehm.

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    • Dankeschön!
      Nein, eigentlich habe ich darüber bis zu deinem Kommentar nie drüber nachgedacht. Aber auch nach meinem kurzen Darüber-Nachdenken kann ich sagen, nein, davor fürchte ich mich nicht. Darum ging es auch so gar nicht bei unserer Tour, es war eher bereichernd, wer was wie sieht und umsetzt, das war sehr spannend und lustig war es auch. Ich habe das eher als Horizonterweiterung gesehen und fand es toll. Gemeinsam Dinge entdecken oder Sachen gezeigt bekommen, die der andere bereits kennt, Geschichten dazu zu hören und zu überlegen, wie ich das Gesehene einfange. Und dann zu schauen, wie und was der andere in dem Moment für sich entdeckt hat oder festhalten wollte. Viel zu selten schaut man ja durch die Augen eines anderen, das war hier ein Stück weit möglich und das war toll. Außerdem war es angenehm, mal mit jemandem zu touren, der ähnlich fotografie-affin ist. Denn ansonsten renne ich immer meilenweit hinterher und alle anderen stöhnen latent 😀

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      • Als Kunstgeschichtler lernt man „vergleichendes Sehen“, was eine sehr gute Sache ist, wenn man z.B. zwei Bilder vom Anfang des 16. Jahrhunderts miteinander vergleicht. Man vergleicht Bildkomposition, Perspektive, Farbgestaltung usw., um herauszufinden, wer der größere Könner ist, um seine Bedeutung innerhalb der Kunstgeschichte zu verorten. Wenn man das einübt, kommt man nur schwer (wenn überhaupt) davon los, es geht einem dabei leider ein gewisses Maß an Unbefangenheit verloren: Halte mir zwei Bilder mit dem gleichen Motiv vor die Nase, und die Bewertungsmaschine im Kopf rattert automatisch los, ich kann da gar nichts gegen machen. Natürlich halte ich mich zurück mit meinem Urteil, besonders, wenn ich weiß, daß es darum gar nicht geht, aber wenn jemand nicht zurückhaltend ist, weil er nicht merkt, daß das jetzt unangebracht ist, wird’s unangenehm.

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      • Na, dann bin ich ja froh, dass du so zurückhaltend bist 😉
        Klar, du hast schon Recht, das kann passieren. Schließlich bewerten wir Menschen so gerne, wann und wo wir nur können.
        Dabei ist es eigentlich ganz interessant, einfach mal nur zu betrachten: zwei Bilder vom selben Ort von zwei verschiedenen Menschen fotografiert: was sehe ich auf jedem Bild, was erzählt mir das Bild über den Fotograf, wo sind Unterschiede? Da bräuchte es gar keine Bewertung, um interessant zu sein.
        Zumal es hier nicht den Anspruch an eine Einsortierung in die Welt der Kunst gibt. Ich verstehe deine Überlegungen und kann nachvollziehen, dass es schwer ist, nicht zu vergleichen, wenn man es denn so gewohnt ist und der Beruf das erfordert.
        Und im Internet ist das ja durchaus auch nicht ungewöhnlich, mit der eigenen, vielleicht auch in dem Moment und dem Rahmen gar nicht so angemessenen Meinung gleich raus zu bratzen.
        Zum Glück hatte ich diesbezüglich bis jetzt ‚Glück‘? Vielleicht kam mir der Gedanke deshalb bis jetzt auch nicht.
        Danke für deine Gedanken!

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    • 🙂 Mach das mal. Ich bin gespannt. Es macht Freude und bereichert, wenn es gut klappt. Und genau: man bekommt einen kleinen Eindruck davon, wie der andere wahrnimmt und verarbeitet.
      Liebe Grüße aus dem Festlandgrau, Andrea

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  3. Hab eben den Beitrag von Markus gesehen und bin immer noch ganz begeistert. Ich hab es auch bei ihm geschrieben, ihr habt diesen Bildern Eure eigene Handschrift gegeben. Euern Stil. Und das ist wertvoll finde ich! So hebt ihr Euch ab! Eine wirklich tolle Idee für ein gemeinschaftliches Projekt! habt ihr klasse gemacht!!

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  4. Tolles Projekt und eine gelungene Umsetzung, Andrea. Und es ist ein enges „Nebeneinander“. Mal gefällt mir Dein Blickwinkel besser, mal der von Markus. Dein Bild Moskau Puzzle hätte ich ihm zugeordnet. Die Farbe hat mich getäuscht. Es ist interessant diese Serie in Ruhe zu betrachten. Die im Blog übliche Anordnung untereinander ist etwas nachteilig, ein nebeneinander wäre hier optimal. Aber in der Galerie Ansicht klappt das ja fast. Hoffe wir sehen mehr von Euch BEIDEN. Liebe Grüsse und eine gute Zeit. Reinhold

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    • Vielen Dank, Reinhold! Vielen Dank für deine Worte.
      Ja, so soll es sein, die Betrachtung zweier Perspektiven, mal identifiziert man sich mit der einen, mal mit der anderen, vielleicht auch manchmal gar nicht. Uns hat die Idee gefallen, dass die Bilder ja auch etwas über den jeweiligen Fotografen erzählen …
      Stimmt, ich hätte sie nebeneinander auch ‚besser‘ gefunden, aber im Galerie-Modus ist bei mir die Qualität der Bilder immer schlechter und deshalb sind sie untereinander gelandet, wie es auch sonst in meinem Blog die Regel ist.
      Ja, schon wir mal, was die Zukunft noch so bringt 😉
      Beste Grüße,
      Andrea

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  5. Moin Moin
    Ich hab es ja schon bei Markus geschrieben, daß es eine spannende Idee ist, wenn zwei Leute das gleiche Motiv auf unterschiedliche Weise wahrnehmen. Zumal es dann in einer solch spannenden Stadt stattfindet. Sehr schöne Aufnahmen. Dein Bild von der Skyline Moskaus gefällt mir am besten. Durch den engeren Bildkreis kommt dieser Stilmix besser zur Geltung. Aber das schreibe ich nur hier, nachher ist der Markus traurig. 😉
    LG kiki

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    • 😊 Danke! Das freut mich.
      Ja, das ist wirklich ein spannendes Projekt gewesen. Ich fotografiere sonst meist für mich allein, es war sehr bereichernd, mit jemandem durch die Gegend zu ziehen, der auch mit dem Fotografen-Blick unterwegs ist. Bereichernd, ich hab einiges gelernt. 😉
      LG zurück, Andrea

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  6. Sehr spannend, die Idee. Ich kenne das selbst auch, bin zwar meistens alleine unterwegs, aber ein Fotografen-Kollegen besucht die selben Orte und liefert ganz andere Ergebnisse ab. Die sind oft sehr spannend, anders, regen mich zum nachdenken an. Aber ich würde trotzdem meine Bilder auf meine Weise inszenieren. Wie ist es dir ergangen? Zufrieden mit dir? (Habe die Kommentare nicht alle gelesen…)

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    • Ja, ich bin zufrieden! 😊 Sehr!
      Mir hat das viel Spaß gemacht und ich habe ganz viel gelernt. Ich bin ja normalerweise entweder allein, wenn ich fotografiere oder mit Menschen, die zwar einigermaßen geduldig sind, aber eben doch vorne weg laufen. Es war klasse, mal mit jemandem auf Entdeckung zu gehen, der ebenso foto-affin durch die Welt geht. Zu sehen und zu beobachten, wie und was der andere wahrnimmt und umsetzt, ist für mich Bereicherung. Klar, ich lerne auch vom anderen und hinterfrage meine eigenen Bilder und Sichtweisen, aber das ist gut so. Dennoch bleibe ich bei meiner eigenen Verarbeitung, selbst wenn ich hier und da neu Gelerntes mit einfließen lasse. Ich sehe die Welt ja weiter mit meinen Augen.
      Aber diese konkrete Chance, dem Blick des anderen mal so konkret folgen zu können, ist schon toll.
      Alles in allem nur gut und anregend. Und es ist ja sogar Neues entstanden, wie dieses Projekt. Cool!

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      • Es ist eine …. riesige Herausforderung mehrere wichtige Aspekte, z.B. Reisen und fotografieren, und dann noch Spass miteinander haben, unter einen Hut zu bringen. Abstriche gilt es immer zu machen. So war das zumindestens bei mir, aber es war immer OK.
        Wie ich gerade in einem Gespräch mit einer anderen Bloggerin erfahren habe, lässt sich das auch nicht erzwingen, z.B. durch eine geführte Fotoreise. Irgendwas ist immer, meistens die anderen Menschen, die anders als gewollt auf einen selbst reagieren, und umgekehrt.
        Vielleicht bin ich deswegen manchmal auch gerne alleine unterwegs.
        Ich wünsche dir noch viele weitere Projekte. Und Spass am Leben.

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      • Nein, erzwingen lässt sich so etwas nicht. Manchmal hat man Glück, wenn es einfach passt und genau diese verschiedenen Aspekte einfach so ineinander fließen. Das lässt sich nicht unbedingt vorher planen. Man kann es nur ausprobieren, wenn man Lust dazu hat.
        Geführte Reisen und dann noch mit Gruppen sind nicht so wirklich was für mich. Ich kann gut verstehen, dass du da gern allein unterwegs bist, es lässt sich einfach freier entdecken und wahrnehmen und arbeiten. Andererseits ist es schön, so ein Tun auch mal zu teilen, wenn es denn gut klappt, wie gesagt. Man weiß ja tatsächlich nie, wie man aufeinander reagiert. Das kommen auch Erwartungen etc. ins Spiel, was man nicht hat, wenn man allein unterwegs ist. Oder zumindest weniger 😉
        Viel Spaß am Leben wünsche ich dir auch.
        Die Projekte kommen bei mir derzeit von ganz alleine 🙂
        Liebe Grüße, Andrea

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